Vom Obelisk auf dem Mühlenberg
 zur Neuen und Alten Burg Penzlin am 15.08.2013

 Die Wanderung beginn am Alten Rathaus am Wall und führte über die Große Straße zur Neubrandenburger Chaussee.

Ein Schild verweist zum Obelisk auf dem Mühlberg. Der Weg führt leicht bergauf durch ein Spalier von jungen Eichenbäumen. Links sehen wir Den Teil von Neuhof der , direkt an der B 192 liegt. Gegen wir höher bis etwa zum Knick des Weges sehen wir rechts die 5 Windmühle und das Dach der Marienkirche. Etwas links des Weges steht eine einsame große Eiche. Am Obelisk angekommen warten zwei Bänke zum Ausruhen, ein Schild mit der Erläuterung der Geschichte des Obelisken. Der Obelisk wurde am 16. Oktober 1916 von Johannes von Maltzan anlässlich des 100. Jahrestages der Abschaffung der Leibeigenschaft auf den Gütern der Familie von Maltzan gebaut.
Am Obelisk steht:"  Zur Erinnerung an den Reichsfreiherrn Ferdinand Maltzan, der am 18. Oktober 1816 als Erster im Mecklenburg die Leibeigenschaft aufhob. Gesetzt von seinem Sohn Johannes am 18. October 1916. "
Johannes von Maltzan wurde 1845 geboren. Die Aufhebung der Leibeigenschaft wurde 1816 feierlich in der Marienkirche begangen. Ferdinand von Maltzan starb 1849. Interessant das nicht Reichsfreiherr Ferdinand von Maltzan auf der Plakette am Obelisken steht sondern nur Reichsfreiherr Ferdinand Maltzan.
Auf dem Berg haben wir eine herrliche Sicht in alle Richtungen. Wir sehen im Osten Neuhof, etwas Weiter südlich den Lübkower See, im  Süden sehen wir leider  nicht die Grabpyramide von Joseph von Maltzan. Weiter nach Westen ist die Eigenheimsiedlung Seeblick östlich des zu sehen den Penzliner See zu erkennen. Schauen wir nach Westen sehen wir in der Ferne das neue Wahrzeichen von Penzlin die 5 Windräder, daneben die Marienkirche und etwas verdeckt der neue Anbau der Alten Burg.  Nun gehen wir wieder den Mühlenberg (so steht es auf der Beschreibung des Obelisken)
 hinab zur Neubrandenburger Chaussee. 

Wir wollen nun die Alte und Neue Burg besuchen. Dazu gehen wir die neue Straße mit den um 12 Uhr brennenden Lampen zur renovierten letzten Wohnsitz der Familie von Maltzan in Penzlin der Neuen Burg.
Das Gebäude erstrahlt in strahlenden Weiß mit roten Dach . Zwei Wappen befinden sich über dem Eingangsportal, das Wappen der Familie von Maltzan und das Stadtwappen von Penzlin. Die Stadt ist nach dem Konkurs  der Familie von Maltzan im Jahre 1929 Eigentümer der Alten und Neuen Burg geworden. Beide Gebäude wurden liebevoll restauriert und erfreuen sich großer  Beliebtheit .  Links hinter dem Gebäude steht die Turnhalle für den Sportunterricht der Schulen.
Gehen wir nach links in Richtung Alte Burg fällt links ein kleiner Hügel mit Stufen auf. 
Vor der Gründung der Stadt vor 750 Jahren  soll hier ein slawisches Schloss gestanden haben. Genaues ist genauso nicht bekannt wie die geschlagenen Steine und Mauerreste am Hang zur Alten Burg. An der Rückseite der Burg sehen wir den Toilettenerker an der leicht nach innen versetzten Giebelwand. Daneben steht das Türmchen mit der Glocke ,
 die nach fast 200 Jahren aus Rambow zurückgekehrt ist. Die Arbeiten zur Vorbereitung des Burg- und des Stadtfestes sind vor der Burg schon in vollem Gange. Penzlin feiert 750 Jahre. 
Wir gehen zurück durch geschmückte Straßen zum Alten Rathaus, das bis 1945 das Gerichtsgebäude war.
 Das Rathaus brannte auf dem Markt  am Ende des II. Weltkrieges 1945 ab und wurde abgetragen.


Speckstraße


Speckstraße nach Osten


Durchgang zur Turmstraßenkirche


Turmstraße


Große Straße


Neubrandenburger Chaussee
Blick zur Alten Burg


Wegbeginn zum Mühlenberg

Weg zum Mühlenberg - Obelisk

Blick zur B 192

   

Eichenweg zum Obelisk

Einzelne Eiche unweit des Obelisken


Blick nach Neuhof


         


Blick zum Obelisk

Am Obelisk

Am Obelisk mit Schautafel

Der Obelisk
  

Inschrift 


 Am Obelisk


   


Blick nach Neuhof
  


Blick zum Penzliner See Seeblicksiedlung


Blick über Penzlin


Blick nach Norden


   


   


Blick nach Penzlin


Bergab


  


   


  


Neubrandenburger Chaussee

Straße zur Neuen Burg


Blick zur Neuen  Burg


Neue Burg - das Kulturzentrum 

Neue Burg

Neue Burg

Hügel  ?

Hügel neben der Burg


Marienkirche

Stadtansicht

Marienkirche und Alte Burg


Reste einer Mauer am Hang zur Neuen Burg 

Alte Burg mit Erker

Alte Burg Nordseite

Turm mit Glocke

Alte Burg Ostseite

Alte Burg

Alte Burg

Vorbereitung zur 750 Jahrfeier

Blick zur  Marienkirche

Hirtenstraße

Hirtenstraße

Warener Straße

Hexenspielplatz am Alten Rathaus

Altes Rathaus