Kleine Winterwanderung am 12.02.2011
durch Rethwisch und Blick in den Schacht

Diese kleine Wanderung zeigt den Ortsteil Rethwisch mit seinen zwei Häusern sowie die anderen Resten des Ortes, die versteckt und überwuchert sind. Anschließend schauen wir in die riesige Schachtanlage mit der Kiesproduktion. Die Wanderung wird mit einem Blick zur Retwischer Wiese fortgesetzt.


Am Schacht

Früher Weg heute Schrottlatz am Schacht


Blick zum Gehöft Krohn


Blick zu den Resten des Gutshauses-Eiskeller
Davor waren früher Gärten


Reste des Kellereinganges des Gutshauses


Heute Acker - früher Gärten


Gehöft Pfeiffer. daneben Krohn

Blick über die Reste Rethwisch

Blick über die Reste Rethwisch

Blick über die Reste Rethwisch

Blick über die Reste Rethwisch

Blick über die Reste Rethwisch

Blick über die Reste Rethwisch

Blick über die Reste Rethwisch

Blick über die Reste Rethwisch

Blick über die Reste Rethwisch- Scheune

Der Ort Rethwisch hatte bis etwa 1960 einen eigenen Bürgermeister. Bis 1945 gehörte der Ort der Familie Rother, die 1945 enteignet wurde. Der Ort soll bis um 1920 mindestens eine Mühle in Richtung Bocksee auf dem berg besessen haben, heute ist dort das Schachtgelände. Der Ort hatte ein Gutshaus mit zwei Etagen, eine Unterkellerung und einen Eiskeller. Das Gutshaus hatte eine Schmiede die teergedeckt war und eine große Teerpappegedeckte Scheuen. Außerdem standen  drei Katen aus der Zeit um 1860.Neu waren die Gebäude der Familie Pfeiffer, erbaut um 1952 und das Gebäude der Familie Krohn, das zum Gutshof gehörte.


Baum auf der Schachtkrone


Auf der Schachtkrone


Der heutige Gegenhang


Einfahrt zum Schacht


Im Schacht


Im Schacht


Im Schacht

Seit der Gründung des Schotterwerkes Rethwisch  ist dieses Schachtgelände wohl das dritte Abbaugebiet rund um Rethwisch. Das wohl erste Abbaugebiet liegt im heutigen Bereich der Mülldeponie. Die kleinen Dampfloks Fuhren am nördlichen Rand der vorderen Wiese, heute der große See, über eine kleine Brücke, die über einen Graben führte, zur Kiesgrube.
Der zweite Standort einer Kiesgrube lag in Richtung Klein Dratow. Die Strecke führte durch den Rockower Wald hindurch. Heute kreuzt die Straße zur Mülldeponie nahe des Kalksandsteinwerkes diese alte Bahnstrecke. Wohl nach 1950 (?) wurde die Kiesgrube nahe Rethwisch geöffnet. Die Schmalspur-Dampflok" s bedienten diese Grube aus Richtung Rockow als Stichbahn. In den 60ger Jahren wurde die neue Strecke direkt zum Schacht eingerichtet. Es gab sogar eine Ausweichstelle in Höhe der heutigen Kurve der Straße etwa 50 m rechts  neben dem heutigen Eingang zum Schacht. In den 60ger Jahre endete der Schacht etwa 200 m hinter dem Gehöft Pfeiffer am Ortsrand nach Bocksee. Wie riesig ist der Schacht geworden. Der Gegenhang wurde
nach 1990 flach abgeschrägt, früher ging es dort 30 m steil bergauf. Dann folgte erst die Schonung. Der Wald rechts in Richtung Bocksee wurde abgeholzt, Der Schacht wurde weiter bis fast an die Straße in Richtung Klein Dratow erweitert. Der Berg nahe Rethwisch in Richtung Bocksee wird seit etwa 1995 in Richtung Mülldeponie abgetragen.


Im Schacht