Das Orgelmuseum Malchow als Kirche

 


Klosterkirche


Seitenschiff


Hofansicht 2013



Buntglasmalerei über
dem Eingang
Jesusbild

Es sind noch erhebliche Sanierungsarbeiten
für das ehemalige Kloster Malchow notwendig.
Die Kirche bekam wenigstens ein neues Dach,
der Turm wurde erneuert.
Heute beherbergen die Kirche und das alte Pfarrhaus
gegenüber das Orgelmuseum .
Im Museum wird nicht nur die Kirche gezeigt,
sondern es finden auch Konzerte statt,
Der Orgelbauer reinigt hier sogar Orgeln.

1298 entstand in Alt-Malchow ein
Kloster vom Orden der Büßerinnen der Heiligen Maria Magdalena
Der Umzug von Röbel nach Alt-Malchow wurde vom Fürsten Nicolaus II
von Werle und den Bischöfen von Schwerin und Havelberg veranlasst.
Von Werle überließ Kirche und Wohngebäude.
Erste Priorin war Elisabeth von Werle , Tochter Nicolaus II.
Ende des 14.Jh traten die Nonnen dem Zisterzienser-Orden bei.
Viele Orte, Seen, Mühlen u.a. wie z.B. Kieve wurden Klostereigentum

1557 traten die Nonnen Wechsel zum Lutherischen Glauben,
1572 Übereignung des Klosters an die mecklenburgische Ritterschaft
Klöster Ribnitz und Dobbertin gingen an die Stände über

Damenstift der mecklenburgischen Landesstände
1918 Enteignung des Klosters an den Staat
1945 Wohnungen für Flüchtlinge
1952 nur noch 4 Stiftsdamen, die letzte
Domina Gertrud von Lücken starb 1972
Einschiffige Kreuzkirche Backsteinbau Kreuzrippengewölbe
Heutiges Aussehen von 1844-49 von Friedrich Wilhelm Buttel

1844 Bau des Backsteinturmes

Am 24.06.1888 Brand in der Kirche
Ausbau durch Georg Daniel im neugotischen Stil
Weihe 23.03.1890
Ausschmückung der Kirche durch Malermeister Michaelsen
aus Wismar.
Carl Andrea aus Dresden schuf das Altargemälde "Jesus am Kreuz"
ein Geschenk der Stiftsdamen
Orgel Friese Schwerin
Die 12 Apostelfenster stammen aus Innsbruck/Tirol,
sechs finden wir im Chor, je drei in den Seitenschiffen.
Alle weiteren Fenster sind in Grautönen gehalten.
Holzplastiken um 1900 von Martin Luther, Martin Bambam
und Otto von Bamberg


Kronleuchter um 1890

Wohngebäude 18. u. 19.Jh.
1988 erste Dachsanierungen

Als Kirche diente sie bis 1997,
danach begann die Geschichte als Orgelmuseum im Eigentum
der Stadt Malchow.
2000 Sanierung des Turmes bis 2002.
Das Pfarrhaus dient ebenfalls als Museum und zeigt
weitere Orgelteile und geht besonders auf mecklenburgische
Orgelbauer ein.
Die Klosteranlage ist bereits in Teilen renoviert.

Öffnungszeiten:
01.04-30.10.2006 Mo-So 10-17 Uhr
Oktober Mo-So 10-16 Uhr
November 11-14 Uhr
Dienstag bis Samstag 11.30 Uhr Führungen
Telefon 039932-12537 oder 0171-5055685

Dezember bis März geschlossen
Führungen auf Anfrage !


Grabplatte


Fenster im Kassenbereich


Innenansicht


Empore mit Frieseorgel

 


Altar


Luther


Fenster