Das Lehmmuseum in Gnevsdorf im Landkreis Ludwigslust-Parchim

 


Lehm wird seit Jahrtausende zum Bau von Häuser als Baustoff verwendet. Die letzte Eiszeit brachte große Mengen Lehm und Sand aus dem skandinavischen Raum nach Mecklenburg. Lehm wurde in Öfen zu Ziegel gebrannt oder roh zum verputzen von Häuser verwendet. Neben Feldsteine war somit Lehm ein wichtiger Baustoff. Lehm war überall in Mecklenburg ausreichend vorhanden. Außerdem hat Lehm  und gebrannter Lehm und roher Form gute feuchtigkeits-  und wärmeregulierende Eigenschaften. Im Jahre 1871 wurde diese Museumsscheune erbaut. Der natürliche Rohstoff Schilf diente als Dacheindeckung. 
Das Museum zeigt die Verwendung von Lehm als Rohziegel, in Verbindung mit Stroh für Wände und natürlich als natürliches Verputzmittel. Der Fußboden ist aus gestampften Lehm.
In der oberen Etage finden Sie Ausstellungen zur handwerklichen Nutzung von Lehm.

Das Museum befindet sich in Gnevsdorf.
Das erste deutsche Lehmmuseum wurde im Jahre 1999 eingerichtet und wird durch einen Förderverein getragen.

Lehmmuseum Gnevsdorf
Steinstraße 64 A
19395 Gnevsdorf
Tel./Fax: 038737 33830