Das Museum in der Höhenburg Stargard / Stadt Burg Stargard

 


Äußere Torbogen Höhenburg

Burg Stargard liegt etwa 10 km südöstlich von  Neubrandenburg.
Die Höhenburg Stargard wurde 1236-1267 mit Vorburg und Hauptburg als Hofburg der Markgrafen von Brandenburg (Askanier, ein Brandenburgischer Stamm) errichtet. Damals gehörte diese Region zu Brandenburg. Deshalb finden wir den Adler am Eingang zur Vorburg und am Burgturm.
Beim Burgfest , das am 2. Wochenende im August stattfindet, sehen wir die schwarzgelben Fahnen, den Farben des Askanierstamm.
Die Höhenburg Stargard ist die älteste Höhenburg in in Norddeutschland.
Die Höhenburg und die Region wurde ab 1290 von den Markgrafen von Brandenburg als Reichslehen an Mecklenburg  verpachtet.

Ab 1347 gehörte die Region Stargard endgültig zu Mecklenburg.
Von 1352 bis 1471 war die Höhenburg Residenz der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz.
Um 1500 erfolgten umfangreiche Umbauarbeiten an der Höhenburg.
U.a. wurde der Nordturm abgerissen. Grund war die Nutzung von Waffen wie Kanonen und Gewehren.
Im Jahre 1631 wurde die Burg von Tilly im 30jährigen Krieg gestürmt.

Nach 1701 (Hamburger Vergleich) wurde die Burg als Befestigungsanlage von den Herzögen von Mecklenburg-Strelitz aufgegeben.
Von 1745 bis 1747 wurden in der heutigen "Alten Münze" Münzen für das Herzogtum Mecklenburg-Strelitz geprägt.

Im Jahr 1919 zerstörte ein Brandanschlag und ein Blitzeinschlag das
Krumme Haus, drei Scheunen und eine Stallanlage.

Ab 1922 wurden Gebäude für Wohnzwecke genutzt.

Ab 1946 war die Burg eine Landjugendschule.

Von 1963 bis 1990 wurde die Burg als Jugendherberge genutzt.

Im Jahr 1990 begann die Restaurierung der Höhenburg, die noch nicht beendet ist.
Der Turm wurde im Jahr 1994 als Alssichtsturm eingeweiht.
Ab 1999 wird die "Alte Münze" als Gaststätte genutzt.
In disem Jahr war ebenfalls der Marstall fertig .Hier befindet sich nun das Museum.
Das Museum zeigt die geschichte des Pferdes. Dazu gehören Werkzeuge der Schmiede und des Pferdegegirrs. Weiterhin gibt es die Geschichte des Weinanbau auf der Höhenburg. Es gibt interessantes zum Thema hexenverfolgung wie z.B. einen Folterstuhl. Weiterhin sehen wir Werkzeuge eines Shuhstersoder Schuhmachers.. Ein Schlafzimmer aus der Zeit um 1900 wird gezeigt . Vor dem Marstall liegen Trog- und Handmühlen.
Im Jahr 2000 wurde der Kräutergarten eröffnet.

Weitere Informationen zur Höhenburg und der Stadt auf www.burg-stargard.de
Öffnungszeiten der Burg und des Museum 
März bis Oktober
täglich
10.00 Uhr - 17.00 Uhr

November bis Februar geschlossen


Zugang zur Burg



Im Hof


Blick zum Krummen Haus


Turm


Alte Münze


Erinnerungstafel

Residenz
und Kapelle

Ehemalige Pferdestall

Ausgang vom Burghof

Marstall und Museum

Marstall und Museum

Mühlrad

Runde Handmühlen

Trogmühlen

Rund Handmühlen

In der Schmiede

Pferdegeschirr

Geräte zur Weinherstellung

Geräte
zur Weinherstellung

Geräte
zur Weinherstellung

Geräte
zur Weinherstellung

Mechanische Turmuhr
Stadtkirche Burg Stargard

Folterstuhl
     

Waage
und Schwungrad

Geräte eines Schuhmachers

Blick auf die Burg

Webstuhl

Schlafzimmer um 1900

Eingang zum Burggarten

Kräuter im Burggarten

Kräuter im Burggarten