Latücht, die Kinokirche in Neubrandenburg

 


Außenansicht
Vorderansicht

Diese ehemalige katholische Kirche nahe der Hauptstraße in Richtung Woldegk sollte im Rahmen des Baus der Hochstraße um 1977 abgerissen werden. Zum Glück ist dies nie geschehen. 
Das Haus wurde als Sankt Joseph - Kirche am 23.06.1907 geweiht.
Da die Kapazität der Kirche weiterhin für die katholische Kirchgemeinde in Neubrandenburg zu klein wurde, wurde eine größere Kirche von 1977 bis 1981 mit einer Kapazität 
von 300 Sitzplätzen mit Hilfe des Bonifatiuswerkes gebaut. 

Heute wird das Haus für ein anspruchsvolles Kinoprogramm vom Latücht - Film & Medien e.V. Neubrandenburg 
als kommunales Kino "Latücht" genutzt. 

Schauen wir die Kirche von Außen an  so fallen sofort die Rundbogenfenster mit den mit gelblichen Ziegel gemauerten zwei Rundbögen auf. Die Kirche wurde im neuromanischen Stil äußerlich gestaltet. Die Kirche ist  einschließlich des Chores ziegelgedeckt und aus Backsteinziegel errichtet. 
Links und rechts  des leicht vorgezogenen Eingangsbereiches weisen je ein Kreuz auf die ursprüngliche Nutzung hin. Über dem Eingang befindet sich ein rundes Fenster. Links und rechts neben dem Eingang befinden sich zwei kleine sehr schmale Rundbogenfenster. Der Dachbereich ist wie der Eingangsbereich leicht nach vorne gezogen und wird durch einen stufenartigen Rand begrenzt.

Das Kinoprogramm und die Veranstaltungen wie die jährliche
Dokument ART  erfahren Sie auf folgenden Internetseiten:

www.latuecht.de/kino/ für das Kinoprogramm,
www.latuecht.de für den Verein Latücht

www.dokumentart.org für die Dokument ART


Außenansicht Chorseite



Chorfenster


Rundbogenfenster