Kunstsammlung Neubrandenburg

 


Außenansicht

Die Grundlagen der heutigen Kunstsammlung Neubrandenburg 
wurden im 19.Jh. und 20. Jh. durch Henry Stoll und August Schmidt gelegt. Der Maler Henry Stoll verstarb 1890 und vermachte der Stadt Neubrandenburg sein gesamtes Erbe .  Im Jahre Im Jahre 1911 erhielt die Stadt Neubrandenburg das Erbe des Kunsthändlers August Schmidt.  Im Jahre 1920 zog die Kunstsammlung der Stadt Neubrandenburg in Teile des herzoglichen Stadtpalais. Bekannt ist ein Herzog durch Fritz Reuter geworden als Durchleuchting geworden. Die Bilder wurden  vor 1945 aus Neubrandenburg evakuiert und sind seit 1945 verschollen. 
Das herzogliche Palais wurde bei Luftangriffen auf Neubrandenburg mit der Torpedoversuchsanstalt zerstört. 

Im Jahre 1982 wurde die Kunstsammlung in Neubrandenburg erneut gegründet und erhielt für 5 Jahre ihre Heimat im Pferdemarkt 1 unweit der großen Kreuzung am Friedländer Tor.  Erst im Jahre 2003 erhielt die neue Kunstsammlung der Stadt ihr Domizil in der Wollweberstraße 24.
Das Fachwerkhaus aus der Zeit um 1770 wurde nach dem Großbrand im Jahre 1737 erbaut. Der Übergang und der Neubau sowie der Kunsthof wurden bis 2003 errichtet. Gleichzeitig wurde das denkmalgeschützte Fachwerkhaus saniert und den neuen Nutzungswünschen angepasst.
Die Gefache sind durch Holznägel verbunden. Im Bereich des Überganges finden sie die Struktur der Gefache. Die Fassade zur Straße ist vollständig verputzt.  Im Fachwerkhaus und im unteren Teil des Neubaus sehen sie Wechselausstellungen, im Herbst 2013 eine Ausstellung über Elisabeth Arend.  Im Neubau in der zweiten Etage sehen sie Bilder, Grafiken und Plastiken von Künstler der Moderne ab 1960.
Interessante Objekte wie der Bauer hinter dem Pflug mit Schweinekopf oder ein Bild aus Pusteblumen laden zum Staunen und Kopfschütteln ein.
Leider können keine Fotos von den 16 Räumen der Ausstellung aus Urheberrechtsgründen gezeigt werden. 
Die Künstler leben noch oder sind vor weniger als 70 Jahren
(derzeit 1932) verstorben.

Die Kunstausstellung ist geöffnet  täglich 10 bis 17 Uhr.
Eintrittspreis 3,00 Euro
Ermäßigt 1,50 Euro
Führungen nach Anmeldung

Die Bibliothek ist geöffnet Dienstag10bis 12 Uhr und 14-16 Uhr
Für Rollstuhlfahrer ist die Kunstausstellung nur bedingt geeignet.
Es besteht die Möglichkeit über den Kunsthof die untere Etage zu besuchen. Bitte melden Sie sich vorher unbedingt unter 0395 5551290 an.
Leider hat der Eingang eine Treppe.

Weitere Informationen erhalten sie in der Homepage : www.kunstsammlung-Neubrandenburg.de 




Außenansicht Vorderansicht


Eingang


Emblem der Kunstsammlung
seit 2003


Ausstellung von Elisabeth Ahnert
Wechselausstellung 2013


Rechts Fachwerkfassade


Fachwerkfassade Hofseite


Kunsthof
links Neubau mit Übergang