Kirche Wittenborn / Gemeinde Galenbeck bei Friedland / Mecklenburg

 


Kirche Turmansicht



Turmanicht


Fürst Albrecht von der Dolle gab in einer Urkunde im Jahr 1337 einer Priesterbrüderschaft eine Rente in Wittenborn.  
Der Kirchenbau ohne den aufgesetzten Fachwerkturm wurde  im 15.Jh. errichtet. Es handelt sich um einen schlichten quadratischen Feldsteinbau.
Irgendwann wurde aus den drei rundbogenartigen  Dreifaltigkeitsfenster
durch zumauern von zwei Fenster ein einfaches Giebelfenster hinter dem Altar.
Im Jahr 1765 , so steht es auf einem Ziegel an der Giebelwand, wurde diese neu verputzt. Zu dieser Zeit wurde der barocke Fachwerkturm aufgesetzt.
Der Unterteil ist quadratisch  enthält die Glockenstube.
Der Mittelteil ist achteckig.  Die Turmhaube ist zweiteilig.
Der Unterteil von der Turmhaube ist glockenartig, der Oberteil läuft achteckig in eine Spitze. Die Spitze trägt eine Kugel, eine Wetterfahne und
ganz oben einen vergoldeten Stern.
Die Wetterfahne trägt die Jahreszahl 1990, das Jahr der Restaurierung des Turmdaches und des Mansardendaches.
Auf der Giebelseite finden wir neben der jahreszahl 1765  dem Jahr des Umbaues
und Aufbau des turmes   die Jahreszahlen 1905 und 1990. Die Jahreszahl 1990 stimmt mit der Jahreszahl auf der Wetterfahne überein.
Die Jahreszahl 1905 verweist  warscheinlich auf andere Arbeiten an der Kirche.
Alle Fenster sind Rundbogenfenster die wohl auch um 1765 in die Kirche kamen.
Die Fenster bestehen aus vielen kleinen rautenartigen Scheiben, die durch Bleistege verbunden sind.
Der Fachwerkanbau auf der Südseite stammt aus dem Jahre 1766.

Die Kirche kann zur Zeit nicht genutzt werden, der Zustand des Inventares ist schlecht.


Vereinigte Kirchgemeinde Sankt Marien Friedland / Mecklenburg

Pastorin Ruthild Pell-John
Müjhlenstraße 89
17098 Friedland

Tel. 039601-20480


Homepage: www.st.marien-friedland.de 





Turmansicht aus Süden

Giebelfenster

Jahreszahlen

Fenster Nordseite

Fenster Südseite

Fenster

Fachwerkanbau