Kirche Sadelkow / Gemeinde Datzetal bei Neubrandenburg

 


Außenansicht

Der Ort Sadelkow wurde erstmals 1380 erwähnt. Die Feldsteinkirche entstand kurz vor 1500. Die Findlingsmauer war früher überputzt. Eine nahe Tafel an der Kirche sagt dazu dass der Findlingsbau früher gelblich angestrichen war. Wir haben an der Süd- , Nord- und Chorgiebelwand eine Dreifenstergruppe. Die Fenster der zusammengehörigen Gruppe ist mit Reihen roten Ziegel umrahmt.
Jedes Fenster  hat einen Rundbogen. Die Rundbögen aus roten Ziegel  haben zwischen den Fenstern einen gemeinsamen Pfeiler, der sich oben nach links bzw. rechts über dem Nachbarfenster aufteilt. Ein Kapitell ist in dieser Ziegelmauerung jeweils angedeutet. Die vier Pfeiler haben die gleiche Breite wie die drei Rundbögen. 
Die Fenster sind mit kleinen rautenartige klare Scheiben gefüllt. Als Rahmen der Butzescheiben sehen wir zwei Rundbögen aus rechteckigen farbigen Buntglas, Breite ca. 5 cm. Im Oberlicht  über den beiden Rundbögen mit gemeinsamen Mittelsteg sehen wir mittig ein farbiges Rundfenster mit einem farblosen Stern. Die Buntglasscheiben haben je Fenster eine andere Farbe im Buntglas. Verbindung sind Bleistege. Die Fischblasen neben dem Rundfenster wurden ebenfalls mit passenden Butzescheiben aufgefüllt.

Über der Fenstergruppe am Chorgiebel, der im oberen Teil wohl 
im 19. Jahrhundert aus roten Ziegel errichtet wurde, vielleicht auch die Fenstergruppen, sehen wir drei große Rundblenden . Sie haben oben ein Kleeblatt. Links und rechts sehen wir oben eine Fischblase. Die mittlere Blende ist fast doppelt so groß wie die Nachbarblenden. 
Links und rechts haben wir je eine kleine runde Blende, etwa 30 cm groß. In beiden Rundblende sehen wir einen gemauerten Dreipass. Der Hintergrund aller 5 Blenden wurde weiß gestrichen. Dass Satteldach der Feldsteinkirche ist mit grauen Ziegel gedeckt. Am Chorgiebel befindet sich ein Storchennest. 
Der Giebel am Kirchturm zeigt Reste von weißen Rundbogenblenden entsprechend dem Chorgiebel. 

Der Ziegelanbau mit dem dreistufigen Treppengiebel stammt
wohl um 1917.

Der mit Ziegel errichtete Kirchturm und die Fenstergruppen wurden wohl zwischen 1866-1870 erbaut bzw. eingebaut.
Der Kirchturm ist im Sommer 2011 eingerüstet. 
Der Kirchturm ist im unteren Teil so breit wie die Feldsteinkirche. Dieser Teil ist in den beiden Schrägen mit neuen roten Ziegel wie der Feldsteinbau gedeckt.  Mittig sehen wir dann den etwa 4 mal 4 m breiten Kirchturm. Oben haben wir eine neugotische Borte. Die Kirchturmspitze ist sechseckig und etwa 8 m langgezogen. Die schiefergedeckte zeltartige langgezogene Turmspitze trägt eine Kugel und ein großes Kreuz.
Wir haben im unteren breiten Kirchturmunterbau eine zweitürige Rundbogenpforte. Links und rechts davon  einfache Rundbogenfenster mit 6 klare Scheiben (2 Spalten x 3 Reihen Scheiben).
Die Pforte befindet sich einem leicht herausgezogenen Vorbau, der oben dreieckig ausläuft. Über einem Absatz in Höhe des Türbogens sehen wir links  und rechts  je fünf unterschiedlich lange rechteckige weiße Blenden. Die Länge richtet sich nach dem Seitendach . Innen sind die längsten Blenden. Seitlich im Turmunterbau haben wir eine nicht genutzte rundbogenartige hölzerne breite Tür.

Neben der Kirche steht eine Sakristei , die aus Feldsteinen errichtet wurde .

Das Satteldach hat an den Ecken kleine ziegelgemauerte Türmchen.
Auf den Ecktürmchen sehen wir ein eisernes schmales Kreuz.



Evangelisch Lutherische Kirchgemeinde Alt Käbelich -  Warlin

Pastor Thomas Moll ab 01.05.2013

Pfarrweg 1

17349 Alt Käbelich / Lindetal

 

Tel. u. Fax: 03966-210354

Mail: alt-kaebelich-warlin@elkm.de

Homepage: 
www.kirche-alt-kaebelich-warlin.de


Außenansicht-Kirchturm


Kirchturm


Seitenansicht-Langhaus


Seitenansicht -Rückseite


Fenster - Rückseite


Giebelansicht -Chorseite

Giebelansicht - Chorseite


Fenster Chorseite


Blenden und Storchennest - Chorseite

Anbau


Anbau und Seitenfenster


Seitenansicht - Kirchturm