Kirche  Rowa bei Burg Stargard / Gemeinde Holldorf

 


Außenansicht
Eingangsseite

Die Kirche wurde um 1400 als turmloser Feldsteinbau errichtet. Die Kirche wurde  mit Dachziegel neu gedeckt . Außen sind markant die mit Ziegel gemauerten Spitzbogenfenster. Die roten Ziegel markieren wunderschön die weißen Fenster mit dem Milchglaskreuz im Unterlicht und den Strahlenkranz im Oberlicht. Der Vergleich mit den Fenstern in Ballwitz ist gegeben.
Links vom Eingang steht der Glockenstuhl. Die Glocke stammt aus der gleichen Zeit um 1400 wie die Kirche. Sie trägt nur wenige Linien und ist ansonsten schmucklos.

In einer vermauerten Spitzbogentür wurde auf dieser Seite ein Steinkreuz zum Gedenken der Opfer des II. Weltkrieges eingefügt.

Nun betreten wir die um 1400 erbaute Feldsteinkirche. Links sehen wir den Altar aus dem 14.Jh. Dieser Altar gehört zu den schönsten Altären , die diese Region zu bieten hat. In der Mitte sitzt betend Mutter Maria in einem rötlichen Gewand. Sie sitzt mittig in einer Madorla, die aus zwei Bögen besteht, ein Bogen rosenartige Blumen,  ein Bogen wolkenartigen Tüll. Der Tüll liegt in Gruppen von je vier Schlingen. Nach innen bilden bläuliche Dreiecke einen Strahlenkranz. In diesem Strahlenkranz steigen nach oben goldenen Strahlen aus. In der Spitze des Strahlenkranz sehen wir eine weiße Taube, die den Heiligen Geist verkörpert. Auf der Rückseite des Altares steht unten in der Mitte Mariä Himmelfahrt. Das wäre somit die Darstellung der Auferstehung Maria.  Auf der Internetseite der Kirchgemeinde steht dazu Maria mit dem Rosenkranz. Dies bezieht sich auf den inneren Kranz der Mandorla. 
Rechts neben Maria sitzt am Beginn des Rosenkranzes ein König mit  Zepter in der Rechten Hand, und mit einem Erdapfel in der linken Hand.

Auf der anderen Seite sitzt ein Mann mit Turban, ähnlich der einer Figur der Drei Könige.  Seine rechte Hand ist erhoben, Zeige- und Mittelfinger  sind zum Schwur gestreckt. Die linke Hand die ist auf dem rötlichen Brustwampst flach in Höhe des Bauches.

Rechts neben dem König mit der Krone steht unten ein Engel mit einem blauen Schild. Auf dem Schild befindet sich ein rechter Fuß.
Der linke Engelsflügel ist gestreckt, der rechte Flügel ist noch angelegt. 

Ein zweiter Engel steht oben rechts über den unteren Engel. Beide Flügel sind ausgestreckt. Der Engel hält in der rechten Hand ein graues Kreuz nach rechts oben. In der anderen Hand trägt er ein Schild mit einer rechten ausgestreckten Hand auf roten Grund.
Auf der linken Seite unten steht ein Engel mit einem roten Schild mit einem linken Fuß. Der rechte Engelsflügel ist gestreckt, der linke Flügel ist noch angelegt.
Darüber steht ein Engel mit einem unbekannten Gegenstand. Es sieht aus wie eine Rolle , die oben und unten je eine weitere kleine rolle in den Farben hellblau und Silber hat. Vielleicht ist es ein Musilinstrument ? Ein blaues Schild mit einem ausgestreckten linken Hand befindet sich vor diesem Engel.
Auf dem rechten Flügel steht oben der Heilige Antonius von Padua, daneben der Heilige Benedich. Unten steht Johannes der Täufer und ein Unbekannter. Schauen Sie ruhig auf die Rückseite des Flügels, so steht es dort.
Auf dem linken Flügel sehen wir oben  der heilige Georg und die Heilige Clara, eine Klosterfrau. Unten steht der Heilige Christopherus mit dem Kind auf der Schulter und ein Unbekannter Heiliger. 
 Auf der Rückseite des Altares steht auf dem Mittelteil:
"Wiederhergestellt im Jahre 1886 unter Friedrich Wilhelm Großherzog von Mecklenburg" 
Darunter steht kaum sichtbar .KA. 1998 .R. Hat sich da sicht ungebeten jemand verewigt ?  
Über dem Altar befindet sich ein Kreuz mit dem Korpus von Jesus Christus. Das Kreuz hat drei vergoldete Vierpasse als Kreuzbegrenzung.
Rechts vor der Loge steht ein Taufständer mit einer Taufschale. Über der Loge sehen wir zwei freigelegte Schutzkreuze. Unten befindet sich eine Nische für Brot und Wein aus katholischer Zeit vor 1649.
Links befindet sich eine weitere Loge. Sie ist gleichzeitig der Aufgang zur barocken Kanzel ohne Schalldeckel.
Neben der Kanzel steht ein bespielbares Harmonium.
Die Bankreihen vor der Empore mit der Winterkirche sind schlicht und schmucklos. 
Die Winterkirche ist beheizbar. Einziger Schmuck in der Winterkirche ist ein modernes Bild und der schichte Altartisch mit dem Kreuz.
Die schicht graue Holzdecke liegt auf der Mauer sichtbar auf.
Die spitzbogenartigen Fenster zeigen ein Kreuz aus Milchglasscheiben.
Das Oberlicht besteht aus sieben Dreieckscheiben, die im Wechsel mit Milchglas bzw. Klarglas gefüllt sind. So ergibt sich ein Strahlenkranz.
In der Mitte hängt ein runder Leuchter , der mit fast 20 Kugeln besetzt ist.

Kirche gehört zur 
 
Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Ballwitz-Teschendorf
Pastor Christian Rudolph 
Kastanienweg 7 
17094 Ballwitz

Tel: 039603-20983
 Fax: 039603-20984 


Homepage: 
Kirchengemeindeverband Burg Stargard und Ballwitz-Teschendorf



Außenansicht
 Rückseite


Chorseite


Neugotisches Fenster mit Kreuz


Glockenstuhl


Glocke


Innenansicht


Altar mit gemauerten Altartisch


Altar 15.Jh. mit zwei Flügel


Mittelteil Maria 
mit zwei Könige sitzend


Rechter Flügel

Linker Flügel


Oben Engel mit Kreuz 
roten Schild mit rechter Hand
Unten Engel 
blauen Schild mit rechten Fuß


Oben Engel mit Musikinstrument 
blauen Schild mit linker Hand
Unten Engel 
roten Schild mit linken Fuß


Mittelteil Mariä Himmelfahrt
so seht es auf der Rückseite


Linker Flügel
Links Heiliger Antonius von Padua
rechts Benedich


Linker Flügel
Links Johannes der Täufer
rechts unbekannter Heiliger


Rechter Flügel
Links Heilige Clara
rechts Heiliger Georg


Rechter Flügel
Links Heiliger Christopherus
rechts unbekannter Heiliger


Beschriftung Rückseite
Hauptbeschriftung zur Wiederherstellung 
des Altares 1886


Beschriftung Rückseite
Mitte unten


Beschriftung Rückseite
rechts oben


Beschriftung Rückseite
rechts unten


Rückseite Altar
Beschriftung linke Tafel


Kreuz mit Korpus 
über dem Altar


Taufständer 
mit Taufschale


Taufschale


Kanzel ohne Schalldeckel


Loge links mit Eingang zur Kanzel


Harmonium bespielbar


Loge rechts mit Schutzkreuzen


Schutzkreuze freigelegt


Tabernakelnische
 aus katholischer Zeit


Gestühl


Blick zur Empore und Winterkirche


Winterkirche


Altar in der Winterkirche


Bild in der Winterkirche


Fenster mit Kreuz und
Strahlenkranz


Fenster
 an der Winterkirche


Holzdecke

Decke und Kronleuchter


Kapelle