Kirche Plath / Gemeinde Lindetal

 


Außenansicht - Turmseite

Die rechteckige gotische Feldsteinkirche mit den markanten Spitzbogenfenstern stammt aus der Zeit kurz vor 1500. Dass Dach ist ziegelgedeckt. Auf der Ostseite sehen wir über zwei Spitzbogenfenster ein markantes rautenartige Vormauerung aus Ziegeln am Giebel. Die beiden Chorfenster bestehen aus kleinen Buntglasscheiben.
Die tiefen Fenster im Langhaus auf der Nord- und Südseite haben ein rundes Oberlicht und zwei spitzbogenartige Fenster, die das runde Oberlicht tragen. Alle  Die kleinen rautenartigen Scheiben sind durch Bleistege verbunden. Die gemauerten Rahmen bestehen aus kleinen Formsteinen. Das Langhaus trägt vier keine Türmchen an den Ecken.
Der von Hofbaumeister Buttel angefügte Turm wurde nicht direkt angefügt. Buttel baute einen etwa 1m langes Zwischenhaus an und verband so Turm und Kirchenhaus. Das mit roten Ziegel gemauerte Zwischenhaus auf jeder Seite zwei kleine Spitzbogenfenster.
Der Kirchturm wurde wie auch in Leppin unter Leitung von Hofbaumeister Baurat Buttel im Jahre 1854 errichtet.
Dieser Turm wurde durch Buttel in vier Teile gestaltet und durch Linien und Zick-Zack-Bänder unterteilt. Die Turmecken wurden in der unteren und folgenden Ebene markant herausgezogen und in der dritten Ebene abgeschlossen. Betrachten wir nun die Westseite . Unten haben wir die Spitzbogenporte mit einer Doppeltür und einem Oberlicht. Die Unterteilung in fünf Teile erfolgt senkrecht. Butzescheiben füllen die Räume aus.
In der zweiten Ebenen haben wir übereinander zwei Spitzbogenfenster. Seitlich sind je ein Spitzbogenfenster eingefügt worden.
Nun stehen wir auf der Balustrade der dritten Ebene, die wir durch eine Spitzbogentür betreten können. Vier Pfeiler mit einer Spitze wie  auch in Leppin markieren die Verstärkung der Ecken in den unteren Ebenen. Auf jeder Seite haben wir drei keine Pfeiler mit Spitze. Dazwischen hat Buttel vier "Lutherrosen" aus Stein eingefügt. So entstand für Plath ein markanter Umgang.
Nun haben wir den gemauerten achteckigen Turm, wobei die Ecken eingekürzt wurden und leicht oval aussehen. darüber haben wir vier rechteckige Schallluken, die verbrettert sind.
Die achteckige langgezogene schiefergedeckte Turmspitze verjüngt sich unten leicht  ehe sie in die Höhe steigt. Die Turmspitze  trägt eine Kugel mit Kreuz.

Die Kirche ist umgeben von einer gemauerten Feldsteinmauer. markant ist ein halbrunder Stein unbekannter Herkunft.

Der Kirchturm wurde laut der Tafel an der Pforte, für die jeder Besucher dankbar ist, 1986 mit Naturschiefer neueingedeckt.  Gleichzeitig erfolgte eine Innenrenovierung der Kirche.

Evangelisch Lutherische Kirchgemeinde Alt Käbelich - Warlin

Pastor Thomas Moll ab 01.05.2013

Pfarrweg 1

17349 Alt Käbelich / Lindetal

 

Tel. u. Fax: 03966-210354

Mail: alt-kaebelich-warlin@elkm.de

Homepage: 
www.kirche-alt-kaebelich-warlin.de


Kirchturm von
Hofbaumeister Buttel


Eingangspforte


Nordseite des Kirchenhauses


Fenster


Ostgiebel - Chorseite


Fenster im Ostgiebel


Südseite mit Türmchen begrenzt


Verbindung zwischen Turm und Langhaus


Markanter Stein in der Mauer