Kirche Lindow / Gemeinde Groß Miltzow

 


Außenansicht Westseite

Die Feldsteinkirche ist heute ein turmloser Feldsteinbau, dessen Ursprünge unbekannt sind. Die Kirche hatte ursprünglich auch einen Feldsteinturm.
Daran erinnert die Feldsteinwand über der spitzbogenartigen Pforte. 

Die Giebelwand hat einen trapezartigen Oberteil, der zum abgerissenen Turm gehörte. Grund des Abrisses des Turmes könnten statische Probleme an der Wand sein. Daran erinnen die beiden über 5 m hohen zweiteilig gegliederten Stützwände auf der Westseite. 
Heute befindet sich hinter der Giebelwand die Glockenstube, die an den schiefergedeckten Schallukenmansarden auf der Nord- und Südseite des Giebeldaches zu erkennen sind.
Das Langhaus hat noch die alte Ziegeldeckung.  An der nördlichen Wand an der Grenze zum Chorgiebel sehen wir Reste eines Ansatzes eines Gebäudes. Eine Tür wurde mit Feldsteinen geschlossen. Daneben befindet sich eine Nische.
Die Chorseite hat ein Spitzbogenfenster mit drei mit rötlichen Ziegel gemauerten Bögen. Das Fenster hat drei senkrechte Scheibenreihen die oben spitzbogenartig abschließen. Es gibt zwei bzw. drei rechteckige vollständige Scheiben in jeder Senkrechtreihe.  Die obere dritte (Mitte) und vierte (Rechts und Links) Scheibe bilden nach oben  zum darüberliegenden Rundfenster einen

spitzbogenartigen Abschluß.
Oben am Giebel sehen wir fünf spitzbogenartige helle Blenden.
Auf dem Giebel befindet sich ein Kreuz aus Metall.
Alle Spitzbogenfenster kamen im 19.Jh.  in diese Feldsteinkirche.
Das Nordfenster ist ein einfaches Spitzbogenfenster.
Die Südseite hat zwei Spitzbogenfenster mit  je zwei spitzbogenartigen senkrechten Fensterreihen. darüber sehen wir wieder das Rundfenster als Oberlicht.  Auch diese beiden fenster habe drei mit Ziegel gemauerte Spitzbögen als rahmen. Zwischen diesen beiden fenstern sehen wir drei Blenden. Rechts und linkd von diesen Fenstern gibt es als Abschluß der Gruppe eine weitere Blende.
das linke Fenster wird durch stark wuchernden  Grünzeug (Efeu oder Wein ?) teilweise abgedeckt . Das ist bestimmt nicht gut für das Mauerwerk .
Die Kirche wurde um 2005   restauriert. ZweiTafeln erinneern am der spitzbogenartigen Seitenpforte an die Restaurierungsmaßnahmen.

Die ehemalige Patronatsfamilie Bahlcke , die Pächter des Gutes Lindow
vom 17. Jh. bis 1945 waren,  halfen bei der Restaurierung der Kirche.
Von der Patronatsfamilie gibt es auf dem Friedhof noch Gräber.



Evangelisch Lutherische Kirchgemeinde Kublank
Pastor Zobel

Dorfstraße 17

17349 Kublank

 

Tel: 03968-210218
Fax:03968-211813


 


Starke Stützpfeiler
an der Westseite


Rückseite Westgiebel


Eingang Westseite


Oben
Schallluke


Nordseite
mit Spitzbogenfenster


Spitzbogenfenster


Geschlossener Eingan
geschlossene Luke, Anbau ?

Chorgiebel mit
Fenster

Fünf Giebelblenden

Chorfenster

Chorgiebel 

Straßenseite
 Spitzbogenfenster , Blenden

Spitzbogenfenster
 Blenden

Spitzbogeneingang

Erinnerungstafel
an Restaurierg der Kirche
Patronatsfamilie Bahlcke