Kirche Kreckow / Gemeinde Groß Miltzow

 


Weg zur Kirche

Der Ort Kreckow wurde im Jahr 1308 in einer Schenkungsurkunde
an die Calandbrüder erstmals schriftlich erwähnt.
Die ziegelgedeckte Feldsteinkirche Ende des 13.Jh. also fast zur gleichen Zeit wie die erste urkundliche Erwähnung.
Zu dieser Zeit hatte die Kirche keinen Turm.
Der Turm wurde, so sagt die Wetterfahne, im Jahr 1759 aufgesetzt.
Die Wetterfahne trägt die Jahreszahl sowie zwei anliegende Ringe (Eheringe) mit symbolisierten Wappen der Patronatsfamilie.
Die Kirche erhielt wohl auch zu dieser Zeit die heutigen erweiterten barocken Fenster. Der Fensterrahmen besteht aus Holz und hat  sieben Reihen mit je vier quadratische klaren Scheiben etwa 20x20 cm.
Auf der Nord- und Südseite haben wir je eine spitzbogenartige Pforte.
Die Südseite war die ursprüngliche Priesterpforte.
Auf der Westseite haben wir eine zweitürige rundbogenartige Pforte.
Über diser Pforte sehen wir einen schmalen Zierbogen.
Die gesamte Turmseite wurde verputzt. Heute sehen wir dort leider viele Stellen wo der helle Putz fehlt und das Mauerwerk hervortritt.
Der Kirchturm aus dem Jahr 1759 wurde mittig auf den Rand des westlichen Dachfirstes aufgesetzt. Der untere Teil ist ein mit Ziegel gemauerte Würfel, die Glockenstuben. Unschwer sind je eine spitzbogenartige Schallluke auf drei Seiten zu erkennen. Darauf befindet sich der achteckige Turmaufsatz.
Auf der dem dorfzugewandten Seite sehen wir eine Turmuhr.
Der rechteckige und achteckige Turmaufsatz und die Giebelseite des Turmes waren wohl vollständig hell verputzt.
Auf diesem Aufsatz sehen wir die schiefergedeckte Turmspitze.
Der untere Teil der Spitze ist achteckig und glockenartig, dann folgt eine Taillie
gefolgt von der langgezogenen Spitze. Auf der Spitze sehen wir eine Kugel, die Wetterfahne und einen goldenen Stern.
Am Chorgiebel sehen wir unten leider einen Wildwuchs von Efeu, der ein
übliches barockes Fenster leider halb verdeckt.
Über dem Fenster sehen wir drei spitzbogenartige Blenden , wobei die mittlere Blende etwas größer ist.
Auf der Nordseite befinden sich nebeneinander zwei kleine Anbauten.
Neben der Kirche steht eine Linde mit einem Duchmesser von etwa 7 m,
die unter Naturschutz steht.



Pastorin Manuela Markowsky

Anschrift: Goldberg 1, 17348 Woldegk

Tel.:/Fax: 03963 210326

Homepage der Kirchengemeinde: www.ev-kirche-woldegk.de

Homepage Kirche-MV: Sankt Petrikirche Woldegk

E-Mail: woldegk@elkm.de


Südseite mit ehemaliger
Priesterpforte


Kirchturm  Südseite


Eingang und Fenster Südseite


Kirchturm

Turm Giebelseite

Turmspitze

Turmspitze

Bereich Turmeingang

Eingang Turm

Kirchturm mit Turmuhr
 

Anbauten und Kirchturm
Nordseite

Anbauten und Kirchturm
Nordseite

Zwei Anbauten Nordseite

Chorgiebel

Staffelblendengiebel


Barocke Fenster


Eingang