Kirche Hinrichshagen / Mühlenstadt Woldegk

 


Kirche und Turm

Der Ort Hinrichshagen wurde erstmals urkundlich im Jahr 1322 erwähnt.
Bis 1994 war Hinrichshagen sogar Pfarrort. Heute wird Hinrichhagen von Bredenfelde aus geleitet. Das Pfarhaus wurde verkauft.

Die Kirche stammt aus dem 15.Jh. und besteht aus
Feldsteinen mit Ziegelteilen.
Die Spitzbogenfenster wurden wohl im 19.Jh. eingebaut.
Besonders am Fenster am Chorgiebel sind die alten Fensterstrukturen noch zu erkennen. Die Fenster waren wohl breiter.
Der Chorgiebel  hat neben dem neuen Fenster zwei Spitzbogenblenden , die früher wohl Fenster waren und zugemauert wurden.
Diese Form hatte früher das Chorfenster.
Über dem Chorfenster haben wir 5 Blenden, die schon spitzbogenartig sind . Auf dem Dach befindet sich außerdem ein Storchennest.


Auf der Nordseite sehen wir einen Anbau aus Feldsteinen mit einem Pultdach. Diese Seite hat drei neuere Fenster aus dem 19.Jh..

De Kirchturm im Westen hat einen Feldsteinuntersatz , der 2 m schmaler als das Langhaus ist. Der Untersatz ist fenster- und türlos und sehr kompakt. Darauf steht ein Quader aus Fachwerk. Die Gefache sind mit hellen Ziegel gefüllt. Darauf etwas kleinerer ein sechseckiger Fachwerkaufsatz, der den Turmhelm trägt. Eine Kugel , eine Wetterfahne und ein Stern bilden die Spitze. Die Wetterfahne trägt die Jahreszahl 1747 das Jahr des Baus des Fachwerkturmes. Es ist möglich dass der Steinturmteil vorher einen anderen Turm getragen hat, der beschädigt oder wegen Baufälligkeit abgerissen wurde.
Die Südseite des Langhauses hat eine separate Tür und einen Anbau der als Haupteingang dient.




Fachwerkturm


Fachwerkturm


Fachwerkturm


Turmspitze


Turmunterteil aus Feldstein und Ziegel

 


An der Nordseite


Nordseite Fenstergrußße


Nordseite mit Anbau


Chorgiebel
 


 
Chorgiebel Blendwerk


Chorgiebel untere Reihe

Fenster im Chorgiebel

Südliche Seite

Fenster neben Eingang

Langhaus mit Eingang