Kirche Genzkow bei Friedland / Mecklenburg

 


Außenansicht-Kirche mit Friedhofsmauer

Die Kirche in Genzkow wurde  wohl zwischen 1250 bis 1300 als Feldsteinkirche ohne Kirchturm errichtet. Das Satteldach der Feldsteinkirche ist mit Dachziegel gedeckt. Gegenüber dem Eingang zum Friedhof sehen wir zuerst den Chorgiebel. Das Chor hat drei tiefe schmale fast runde Spitzbogenfenster, Die Fenster dieser Kirche verweisen auf den Übergang der Kirche von der Romanik mit den Rundbogenfenster zur Gotik mit den eher luftigen Spitzbogenfenster. Wir haben 2 Spalten milchige grobe rechteckige Scheiben mit 7 Scheiben. Die Scheiben sind mit Metallstege verbunden.  Über den drei Fenster haben wir drei Rundbogenblenden.
Die mittlere Blende ist die größte Blende. Diese mittlere Blende hat in ihrem unteren Teil ein kleines schmales Rundbogenfenster mit vier mal zwei rechteckigen Fenstern. Gehen wir nach links, so sehen wir ein großes Spitzbogenfenster. Das Fenster hat einen hölzernen Rahmen und ein Balkenkreuz im oberen Bereich. Das Fenster hat zwei Spalten und sechs waagerechte Scheiben je Seite des Unterlichtes. Die Scheiben sind undurchsichtig und quadratisch. im Oberlicht sehen wir zwei Rehen mit insgesamt acht Scheiben. Die oberen Scheiben werden rundbogenartig durch den Holzrahmen begrenzt. auch hier ist im Fenster der Übergang von der Romanik - Rundbogen zur Gotik  - Spitzbogen erkennbar.
Daneben befindet sich die die Spitzbogenpforte. Diese Pforte liegt sehr tief unterhalb des Friedhofsboden und wird durch Feldsteinmauern geschützt. Etwas verdeckt befinden sich zwei schmale Fenster, die den gleichen Aufbau wie die Fenster am Chorgiebel haben. Auf der Kirchturmseite steht neben der Pforte eine Grabplatte des Obristen zu Ross und Erbherr zu Genzkow aus dem 18. Jahrhundert.
Der Eingang des Kirchturm wurde als Spitzbogenpforte vorgesehen.
Wohl im 19. oder 20. Jahrhundert wurde eine rechteckige Tür eingesetzt.
Der Rest der Pforte wurde zugemauert und mit Mörtel verputzt. 
Über der Pforte haben wir eine tiefe Rundbogenblende.
betrachten wir nun den Fachwerkkirchturm.
Auf der Nordseite wurde eine Spitzbogenpforte mit Feldsteinen geschlossen. Der Turm wurde auf das Satteldach aufgesetzt. Der Fachwerkturm ist quadratisch. 
Der Turm ist mit einem einfachen ziegelgedeckten Zeltdach  versehen.
Die Spitze trägt eine Kugel und ein Kreuz.
Der Fachwerkturm stammt aus dem Jahre 1774. Das Zeltdach ist mit roten Ziegel gedeckt und trägt eine goldene Kugel eine Wetterfahne und einen Hahn.
Hinter der Kirche steht eine Sakristei. Die Feldsteinsakristei hat ein ziegelgedecktes Satteldach. 
Der Friedhof hat eine gemauerte Feldsteinmauer.


Vereinigte Kirchgemeinde Sankt Marien  Friedland / Mecklenburg
Pfarre I und III

Pastor Thorsten John, Pastorin Ruthild Pell-John
Mühlenstraße 89
17098 Friedland

Telefon: 039601-24070
E-Mail: t.john@st-marien-friedland.de 

Homepage: www.st.marien-friedland.de 





Ansicht Kirche Chorgiebel


Ansicht von der Straße


Chorfenster


Giebel mit Blenden


Ansicht  seitlich


Kirchturm


Fenstergruppe neben Seiteneingang


Kirchturm Giebelseite


Kirchturm-Turmspitze


Kirche Seitenansicht


Pforte, Grabplatte, Rundblende
Kirchturm

Grabplatte


Einzelfenster Nordseite


Geschlossene Pforte Kirchturm

Eingang Südseite