Kirche Eichhorst / Stadt Friedland / Mecklenburg

 


Außenansicht-seitlich

Die Feldsteinkirche wurde zwischen 1250 bis 1300 als romanische Kirche ohne Turm erbaut. das heutige Aussehen erhielt die Kirche nach 1850 durch den Hofbaumeister Friedrich Buttel. zu den Umbauten gehörten die neugotischen Fenster, Pforten und die Errichtung des Fachwerkturmes. 
Beginnen wir den Spaziergang um die Kirche am Kirchturm. Buddel ließ parallel zur Giebelwand den quadratischen Turmaufsatz aus Ziegel errichten. Die Giebelseite zeigt um die zweitürige rundbogenartige Schallluke Fachwerk in Kreuzform, das mit Ziegel vermauert wurde. 
es ist möglich das das Fachwerk durch Ziegel an den anderen Seiten verblendet wurde.  Auf diesem Turm wurde eine achteckiges Fachwerk passend errichtet. Die Gefache sind weiß gestrichen, die Gefache sind mit Ziegel vermauert. Jede Fläche hat eine rundbogenartige Schallluke. Die achteckige Turmspitze beginnt erst leicht zu steigen, etwa nach einem Meter steigt die Turmspitze steil nach oben. Die Turmspitze ist mit Kupferplatten gedeckt, die in der Sonne hell erstrahlen. Die Spitze hat eine Kugel und ein Kreuz. Im alten Bereich der Feldsteinkirche sehen wir ein Spitzbogenschallluke. Diese Luke wurde mit einer Reihe roter Ziegel ummauert. Alle Schallluken sind mit einer Jalousie verbrettert.
Unten haben wir einen Bereich der mit einem Eisenzaun abgetrennt wurde. Mittig sehen wir eine kleine zweitürige Spitzbogenpforte.
An den Giebelecken des Daches befindet sich je ein aus Ziegel gemauertes Türmchen. Jede Seite des Türmchen hat eine nach innen  zeigende Spitzbogenblende. Der Bereich des Turmes wurde mit roten Dachziegel neu gedeckt. Der andere Bereich des Kirchendaches hat graue Dachziegel. 
Die Spitzbogenfenster auf der Nord- und Südseite haben eine einmal abgesetzte farbig markante rote Ziegelummauerung. das Fenster besteht aus zwei Spitzbögen mit gemeinsamer senkrechter Mittelachse. Diese Fenster sind mit rautenartige klaren Scheiben verfüllt. Die Scheiben sind mit Bleistege verbunden. Über dem Mittelsteg sehen wir eine rautenartige Fischblase. eine Pforte und ein Fenster wurden mit Feldsteinen geschlossen.
Nun betrachten wir uns den Chorgiebel. Markant sind wieder die 
drei schmalen Spitzbogenfenster  neben den beiden Rundbogenblenden mit zwei Rundbögen nach oben. Wir sehen an jedem Giebelfenster als Rahmen zwei Reihen rote Ziegel als Spitzbogen gemauert. Die innere Ziegelreihe ist leicht nach innen abgesetzt. Die Fenster haben fünf senkrechte Reihen kleine rechteckige Scheiben. Oben sind die Scheiben als Spitzbogen ausgearbeitet. Die Außenreihen bilden den Spitzbogen durch die Stegform und die Bleistege. 
Abschließend betrachten wir den Eingang  in die Kirche auf der Straßenseite. Auch hier handelt es sich um eine Spitzbogenpforte. Die Tür hat zwei rechteckige Flügel. Der obere Teil ist durch verschlossen.


Vereinigte Kirchgemeinde Sankt Marien  Friedland / Mecklenburg
Pfarre I und III

Pastor Thorsten John, Pastorin Ruthild Pell-John
Mühlenstraße 89
17098 Friedland

Telefon: 039601-24070
E-Mail: t.john@st-marien-friedland.de 

Homepage: www.st.marien-friedland.de 


Ansicht Kirchturm


Turmspitze


Kirchturm seitlich


Außenansicht seitlich von Süden


Ansicht  Chorgiebel


Chorfenstergruppe


Chorfenster


Fenster Südseite


Geschlossene Pforte Südseite


Kleine zweitürige Pforte am Kirchturm


Eingang