Kirche Dahlen / Gemeinde Brunn bei Friedland / Mecklenburg

 


Außenansicht-seitlich

Auf einem Berg steht umgeben von einer gemauerten Feldsteinmauer auf dem Friedhof eine Feldsteinkirche mit Fachwerkturm.  Die Feldsteinkirche wurde Anfang des 14.Jh. ohne Kirchturm errichtet. Beginnen wir auf der Südseite also bergab. Wir sehen auf dieser Seite drei Rundbogenfenster, ein leicht überdachte aber vermauerte Pforte, daneben eine alte verwitterte Spitzbogentür. Zwei Rundbogenfenster haben  unvollständige rautenartige Fenster. Die nicht passenden Scheiben bestehen aus einfache klare Scheiben.  Auf dieser Seite ist nur das hintere Fenster vollständig. Dieses Fenster besteht aus rautenartige Butzescheiben. Rahmen bildet ein Ring aus farbigen Butzescheiben.
Betrachten wir nun den Giebel. Markant wirkt die Fenstergruppe mit den drei schmalen Spitzbogenfenster in dem gemeinsamen Spitzbogenrahmen. Die gemeinsamen Spitzbogenfenster wurden mit roten Ziegel gemauert. Die schmalen Fenster bestehen aus einer senkrechten Reihe rautenartige Butzescheiben. Ein spitzbogenartiger Buntglasrahmen umgibt die Butzescheiben. Das mittlere Fenster ist leider unvollständig, nur der Mittelteil ist vollständig.
Auf der Nordseite sehen wir nahe des Giebels Reste eines Anbaus. Eine Tür ist noch vorhanden. Teile der Wand haben Reste einer weißen Farbe.
Nun betrachten wir den Kirchturm. Der Kirchturm wurde an die Kirche angefügt . Der untere Teil besteht aus Feldsteinen.
Links und rechts am Kirchturm haben wir eine Blende oben mit fünf kleinen Rundblenden.
Auf der Eingangseite haben wir unten ein Spitzbogenportal, fast ein Rundbogen, mit zwei Türflügel. Das Oberlicht hat einen in fünf fächerartig geteilten Glasfenster. Wir haben eine linke und  rechte Seite im Oberlicht über den Türen. Über der Pforte sehen wir eine verkürzte blende wie an den Seiten. Über den Feldsteinteil beginnt der rechteckige Fachwerkteil. Eine Metallbrüstung sichert den Umgang um den Turm.
Der Fachwerkturm hat zwei Etagen, die leicht abgesetzt sind. Im oberen Teil befindet sich eine funktionierende Turmuhr. Das Zeltdach ist schiefergedeckt. Auf der Turmspitze befindet sich eine Kugel , darauf ein Kreuz. Wahrscheinlich stammt der Kirchturm aus der Zeit zwischen 1850 bis 1900. 
An den Ecken des Daches sehen wir fünf  kleine mit Ziegel gemauerte Türmchen  mit einer Kegelspitze.

Neben der Kirche steht ein schlichtes Feldsteinmausoleum.
Das Satteldach ist ziegelgedeckt.

Vereinigte Kirchgemeinde Sankt Marien Friedland / Mecklenburg

Pastorin Ruthild Pell-John
Müjhlenstraße 89
17098 Friedland

Tel. 039601-20480


Homepage: www.st.marien-friedland.de 



Ansicht Kirchturm


Turmspitze


Kirchturm seitlich

  
Außenansicht seitlich von Süden


Ansicht


Chorgiebel


Chor mit Fenstergruppe und Halterungen

Fenstergruppe Chorseite


Mittleres Fenster


Reste eines Anbaus

Buntglasfenster Nordseite


Komplettes Buntglasfenster


Geschlossener Seiteneingang

Eingang  seitlich

Eingang Kirchturm