Kirche Weisdin bei Neustrelitz / Gemeinde Blumenholz

 


Blick vom Gutshaus auf die Kirche

Die Kirche Weisdin direkt an der Bundesstraße B96
zwischen Neustrelitz und Neubrandenburg lädt zum Anhalten ein. Tun Sie es.  
Die Kirche wurde von der Familie  von Peckatel als obere Abgrenzung des Gutshofes angesehen. Die untere Abgrenzung des Gutshofes bildet das Gutshaus. Seitlich haben wir weitere Gebäude .

Die Kirche Weisdin wurde im Jahre 1747 erbaut. 
Im Jahre 1742 brannte fast der gesamte Ort darunter auch die Kirche ab.
Die Patronatsfamilie von Peckatel (Peccatel) sah sich gezwungen eine neue Kirche zu bauen. Unter der Sakristei befindet sich noch heute ihre Gruft.
Die Kirche ist ein achteckiger Rundbau mit Zentraldach (Zeltdach). Darauf steht ein doppelstöckiger Turm in Form einer doppelten offenen Laterne.
Der Eingang mit dem Rundfenster befindet sich im Osten und der Altar im Westen.
Wenn wir die Kirche betreten fällt gleich ihre farbenfrohe Gestaltung aus dem Jahre 1747(1749) im 
Renaissance -Stil auf .
In der Mitte sehen wir den Kanzelaltar mit der Altarschranke. Die Kanzel ist von der Rückseite zu betreten. Auf der Tür befindet sich die Kreuzigung Jesus.
Links und rechts finden wir vier Säulen, die vier Evangelien darstellend. Über der Kanzel  ein Engel mit Flügel. Darüber folgt ein Engel mit einem Kleid. Oben sehen wir den Strahlenkranz mit dem Dreieck, den Heiligen Geist
symbolisierend. Links und rechts ein großer Engel.
Der Altar ist mit vielen goldenen und silbernen Verzierungen versehen.

Vor dem Altar hängt ein farbiger Taufengel mit dem Spruchband: Wer glaubt und getaufet ist, der wird selig !
Andere Taufengel besitzen die Kirchen in Lexow, Bollewick,
Lütgendorf und Priepert.


Links und rechts finden wir zweigeschlossene Logen
mit 4 Flächen über der Tür. Die mittleren Flächen tragen Wappen und die Jahreszahl 1749! Es ist anzunehmen , das die Kirche in diesem Jahr ihre farbige Gestaltung erhielt.
Die rechte Loge wird als Winterkirche genutzt und ist eingerichtet.
Der Aufgang zur Kanzel befindet sich wohl in der linken Loge.
Das Kastengestühl mit Türen ist mit Blumen und farbigen Flächen gestaltet.

Ein Blick in die achteckige Kuppel lohnt sich. Dort sehen wir den Strahlenkranz. Im Dreieck befindet sich eine Taube. So schwebt der Heilige Geist über Allen.
Die Ecken verzieren weitere Stuckornamente.
Die Decke ist weiß.

Neben dem Eingang geht rechts eine Treppe zur Emporen und zum Boden. 

Auf dem Boden hängt ein Glocke, die oben ein Schriftband hat. 
Abschließend, die Kirche ist ein christliches Kleinod in seiner farbigen Gestaltung aus dem Jahre 1747. Der Turm wurde 1980/81 restauriert. Dabei fand man in einer Kugel Taler aus den Jahren 1747 und 1883.

Ev. - luth. Kirchgemeinde Peckatel - Prillwitz

Vakant , Vertretung Pastor Dirk Fey Rödlin, Thomas Moll Alt Käbelich
Dorfstr.46
17237 Peckatel

Telefon: 039824-20262
E-Mail: peckatel-prillwitz@elkm.de


Kirche mit Friedhofsmauer


Außenansicht


Außenansicht seitlich

Turmspitze

Eingangsbereich

Ansicht des Altares


Die Kanzel


Oberteil des Altares

Der Taufengel

Die rechte Loge


Winterkirche in der rechten Loge


Kastengestühl


Deckenverzierung

Die Glocke


Tragekonstruktion für den Turm

Weisdin 2015

Kirche 2015

Innenansicht

Altar und Taufengel

Kanzelkörper von rechts

Kanzelkörper gerade

Kanzelkörper von links

Altar Strahlenkranz und Engel

Taufengel

Stuckdecke und Taufengel

Links vom Altar

Wappen von Rieben. von Pickatell

Rechts vom Altar

Eingang Winterkirche

Winterkirche

Kastengestühl mit Bemalung

Kastengestühl und Empore

Harmonium Lindholm

Tastatur des Harmonium