Gedenkstätte Synagoge Neubrandenburg

 


Gedenkstätte

In der Poststraße unweit der Johanneskirche Stand bis 1938 die Synagoge  der jüdischen Gemeinde Neubrandenburg.
Die Synagoge wurde  1876-77 errichtet. 
Die Weihe erfolgte am 4.09.1877.
Regelmäßige Gottesdienste fanden bis 1937 statt.
Nach mehrmaligen mutwilligen  Zerstörungen im 
Frühjahr 1937  und Herbst 1937 ( Fenster und Inventar) wurde die Synagoge in der Poststraße am 9.11.1938 in der Reichspogromnacht angezündet. Die Synagoge brannte bis zum 15.11.1938 endgültig ab.
Die Reste der Synagoge wurden vollständig entfernt.
Diese heutige Gedenkstätte wurde 2008 errichtet. Ein Gedenkstein erinnert an die Synagoge und die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Links und rechts liegen 20 Steine jüdischer Neubrandenburger Bürger. Diese Gedenksteine wurden durch Steinmetz Dassow, von dem aufgegebenen Friedhof gesichert.
Der jüdische Friedhof lag bis 1942 in der Woldegker Straße vor der Einfahrt zum Parkplatz in der heutigen Tilly-Schanzen-Straße.

Eine Tafel erzählt die Geschichte der jüdischen Gemeinde. Auch die Synagoge wird gezeigt.



Gedenkstätte


Gedenkstein


Gedenkstein von oben

Grabsteine links


Grabsteine rechts


Schautafel