Kirche Weitin (Stadt Neubrandenburg)

 


Außenansicht

Frühgotischer Feldsteinbau aus der ersten Hälfte 
des 14. Jh. ( vor 1350). 
Das Langhaus wurde aus fein geschlagenen Feldsteinen errichtet.

Der älteste Teil der Kirche ist die dreiteilige Fensterfront am Chorgiebel.
Diese drei alten Fenster sehen eher wie Rundbogenfenster der Romanik aus.
Die Tiefe der Fenster weist ebenfalls auf den Übergang vorn Renecaince zur Gotik hin. Die Spitzen der Fenster haben kaum dei typische Spitze der Gotik.
Der Fachwerkgiebel weist als Besonderheit eine Dachluke auf. 

Die Pforten an der Nord und Südseite sind verschlossen worden.
Die Nordpforte ist kaum noch erkennbar.
Die Südpforte hat noch den Bogen und die Tiefe eines Einganges. Dort finden wir zwei alte Grabsteine.
Die markanten weißen Fenster haben kleine Butzescheiben. 
Drei Fenster sind mit farbigen Sternen versehen. Das vierte Fenster trägt ein liegendes Kreuz. Die weiße starke Umrandung
wird sich hoffentlich etwas durch Witterungseinflüsse zurückgehen.

Der Turm wurde 1830 aus Backstein gemauert. Der Turm ist viereckig und hat im Oberteil je Seite zwei kleine Fenster. Unterhalb der Turmspitze verläuft ein Zierband. Im Mittelteil hat der Turm auf drei Seiten auf drei Seiten je zwei Fenster. Der Mittelteil wird oben und unten durch je eine Reihe (Linie) von schwarzen Ziegel abgeschlossen. Ein Kreuz bildet den Turmabschluss.

Die Kirche wird durch den Turm betreten.
Die Glocke wird vom Turmraum aus geläutet.
Hier hängen drei Tafeln für die Opfer mehrerer Kriege.

Offnen wir das Langhaus durch die zweite Tür fällt sofort der interessante  Kanzelaltar in "s Auge.
Betrachten wir den Kanzelkörper, so haben wir vier gedrehte Säulen. Der Fuß und der Kämpfer sind vergoldet und wurden im Sommer 2006 restauriert. Wir sehen das vier der fünf Flächen die vier Evangelisten zeigen. Unter den Bildern steht in einem Extrafeld die Namen der Evangelisten.  Das Bild des Evangelisten Mattheus zeigt hinter dem Evangelisten einen Engel mit Flügel. Der Fuß ist mit Verzierungen, die vergoldet und versilbert wurden.
Der Schalldeckel trägt fünf Traubenrispen.
Innen schmückt ein Achteck den Schalldeckel.
Der Altar hat keinen Altarzaun.

Rechts finden wir eine kleine Loge mit zwei Sitzreihen. An der wand hängt ein Kreuz mit dem Korpus von Jesus. Gegenüber dem Kreuz sehen wir eine mit einer Tür verschlossene Tabernakelnische. Diese wurde restauriert.

Schauen wir links neben dem Kanzelaltar, sehen wir wahrscheinlich (nicht gesichert) einen alten Beichtstuhl. An diesem Teil finden wir zwei Puttenköpfe die von je zwei goldenen Lorbeerblätter getragen werden.

Davor steht ein moderner Taufständer mit dem Alpha und Omega, das Christusmonogramm X P und  das Dreieck mit der Taube für die Dreifaltigkeit und den Heiligen Geist.

Die Bankreihen sind einfach und sehr breit angelegt. Grund ist
das gleich nebenan ein Heim für geistig und körperlich Behinderte sich befindet.

Die kleine Orgel steht unter der Empore und wurde laut Schild von  Orgelbaumeister Glöckner aus Berlin als Nummer 35
im Jahre 1966/68 gebaut. Die Orgel ist bespielbar, jedoch gibt es einige Misstöne.
Die Orgel sollte dringend repariert werden.

Der Kronleuchter ist aus dem Jahre 1920 und wurde laut in Schrift 1920 gestiftet. 
Die Inschrift lautet: Probst H. Koetz seinen im Weltkrieg gefallenen Söhnen  Fritz und Gerhard 1920 
und ein Kreuz



Sämtliche Fenster haben kleine Buntglasscheiben, die durch Stege verbunden sind.  Außen sind die romanischen Fenster des Langhauses markant weiß .
Innen hat das erste Fenster ein Buch mit Kreuz, die anderen drei Fenster haben farbige auf der Sitze stehende Rechtecke. Die Farbglasgestaltung entspricht einem Stern.

Holzdecke einfach mit starken Balken.


Das Dach wurde neu eingedeckt. Die Kirche ist beheizbar.

Die Kirche Weitin gehört zur Gemeinde Wulkenzin.
Dort finden regelmäßig Gottesdienste statt.

Ev. - luth. Kirchgemeinde Wulkenzin/ Weitin

Alter Damm 48
17039 Wulkenzin

Telefon:0395-5823442



Turmseite


Chorgiebel


Fenster im Langhaus



Chorfensterfront


Innenansicht


Kanzelaltar


Kanzelkörper


Fuß der Kanzel


Kreuz, Loge und Nische


Orgel


Taufständer


Putten an der linken Loge


Bankreihen und Empore


Rechtes erste Fenster


Kronleuchter