Kirche Neddemin bei Neubrandenburg

 


Außenansicht 

Der Ort Neddemin nördlich von Neubrandenburg wurde erstmals in einer Urkunde vom Herzog Albrecht III am 24.August 1285 erwähnt. Die Feldsteinkirche mit dem Vorbau wurde Anfang des 14.Jh. erbaut. Neddemin war damals im besitz des Klosters Himmelspfort bei Fürstenberg/Havel.
Die beiden Zeltdächer wurden mit roten Dachziegel saniert und erneuert. Der Vorbau (Glockenturm) mit dem Doppelwappen wurde verputzt und weiß gestrichen. Im dreieckigen  oberen  Giebel sehen wir zwei rechteckige verbretterte Schallluken. Über der Rundbogenpforte sehen wir zwei Wappen, einen Hahn und zwei Rauten im anderen Wappen. Der Glockenturm ist kleiner als das Kirchenhaus dahinter. Dadurch sehen wir einen teil der senkrechten Wand, die mit Schiefer abgeschlossen wurde. Dort befindet sich ein Storchennest auf dem Kirchendach am Giebel. Leider fehlt noch der Storch. Der Storch war früher ein Bote zu Gott. auf der straßenabgewandte Seite sehen wir zur Zeit ein Gerüst. Es finden dort Sanierungsarbeiten, die durch Ernst-Ritter-Stiftung unterstützt wird. Auf der straßenzugewandten Seite sehen wir drei Rundbogenfenster.
Es gibt ein breites Fenster mit drei mal drei rechteckigen klaren Scheiben.  Zwei Fenster weiter hinten haben folgenden Aufbau. Das linke Fenster ist schmaler und hat zwei mal drei rechteckige Scheiben. Der seitliche Fensterrand hat einen Winkel
von fast 45 Grad. Das rechte Fenster hat wiederum
drei mal drei Scheiben. 

Positiv
überrascht hat der Chorgiebel mit der kleinen fünfeckigen Apsis und den Vorgemauerten Schmuckgiebel.
 Basis der Apsis sind drei Reihen Feldsteine . Der andere Teil der Apsis wurde mit Ziegel gemauert.
Die etwa 2.50 m hohe Apis trägt noch alter Dachziegel.
Die Apsis hat von links nach rechts im Feld  ein eher Rundbogenfenster mit einer senkrechten Reihe von drei klaren Rechteckscheiben. Das nächste Fenster hat den gleichen Aufbau. Gleichen Aufbau haben die beiden Fenster auf  den Flächen rechts. Das Mittelfeldfenster ist dagegen ein klares etwas größeres Spitzbogenfenster auch mit drei Scheiben.
Wunderschön ist der Giebel mit den fünf verschieden großen und unterschiedlich aufgebauten Blenden.
Links und rechts außen haben wir eine kleine schlichte Spitzbogenblende.  Dann sehen wir links und rechts je eine mittelgroße Spitzbogenblende. Oben haben wir eine Rundblende

in der Spitze, darunter zwei Spitzbögen mit gemeinsamen Mittelstück. Im rechten Spitzbogen sehen wir ein ganz kleines Fenster.  Die große Mittelblende. die bis unter die Dachspitze geht. hat oben  im Sitzbogen eine Rundblende. Darunter sehen wir zwei Spitzbögen, die jeweils wieder aufgeteilt sind. Von Oben nach Unten sehen wir je Spitzbogen wider einen Runde blende, darunter zwei kleine Spitzbogenblenden, und darunter nochmals zwei Spitzbogenblenden.  Alle Blenden wurden mit roten Ziegel bzw. roten Formziegeln vorgemauert. Reste des Giebels wurden verputzt. 


Evangelisch - lutherische Emmaus-Kirchgemeinde Neddemin-Staven

Pastor Martin Doß

Rossower Str. 25
17039 Staven

Tel.: 039608 - 20021
Fax: 039608 - 26193
E-Mail:  staven-emmaus@elkm.de




Außenansicht


Seitenansicht


Chorseite


Fenster

Vorraum

Tafel über der Eingangstür

Innenansicht