Kirche Sankt Michael Neubrandenburg


Außenansicht vom Pfarrhof

Die Stadt Neubrandenburg wurde im II. Weltkrieg sehr stark zerstört.
Die Marienkirche, heute Konzertkirche, war bis weit nach 
der Wende 1990  eine Ruine.
Nach 1950 wurde mit Hilfe des Hilfswerkes der evangelische Kirche Deutschlands diese Kapelle Sankt Michael erbaut.  Am 16. September 1951 wurde diese Kirche geweiht.
Diese Kirche wurde von Professor Bratning geplant. Sie gehörte zu den 50 Notkirchen,
die von ihm, einem Bauhausschüler, geplant wurden. Diese Angaben erhalten Sie auf einem Schild am Eingang zur Kirche. Die hölzerne, schwarzgestrichene Kirche steht auf einem Fundament aus Feldsteinen. Gehen wir nun um die Kirche.
Am rechten Eingang sehen wir an der rechten Treppe stark beschädigte Ziegelsteine, der Putz fehlt. Von einem Mitglied der Kirchengemeinde erfahren wir das es in der Ecke Probleme mit dem Dach gab. Die Kirche soll 2012 restauriert werden. Der hölzerne Giebel hat mehrere senkrechte Reihen von quadratischen Fenstern . Die oberen Fenster sind dreieckartig abgesetzt, das gesamte Fenster ist unten in der ersten Fensterreihe ein Rechteck, nach oben wird es dreieckförmig. Der restliche Teil des Giebels ist quer verbrettert. Der untere Teil des Giebels ist verputzt.
Diesen Aufbau hat ebenfalls die andere Giebelseite. 
Vorderseite und Rückseite sind vollständig mit schwarzen Holzbretter quer verbrettert.
Das Dach ist schiefergedeckt. Mittig sehen wir eine Laterne, die schiefergedeckt ist. In ihr hören wir eine Glocke.
Links und rechts haben wir neben dem Vorbau je eine Eingangstreppe.
Oben sehen wir eine waagerechte Fensterreihe unter dem Dach, 
Höhe 1 m mit klaren Scheiben. Betreten wir nun die Kapelle.
Die Kirche ist schlicht und modern bestuhlt. Hinter dem schlichten Altartisch aus der Zeit  nach 1950 hängt ein metallartiges bräunliches Kreuz. Größe etwa 70 mal 70 cm,
die Balken etwa 20 cm.
Links daneben hängt ein Wandteppich. Der Künstler oder die Künstlerin sind unbekannt.  Laut Auskunft des Pastors soll jemand aus der Gemeinde diesen etwa 2.50 mal 1,20 m großen im Grundton grauen Teppich geschaffen haben. 
 Markant ist der kniende Mann (Jesus ),  Kopf (hellgrau) nach hinten zum Nacken, links und rechts völlig frei je eine nach  oben offene Hand (weiß) mit einem Arm.
Hand und  Arm sind nach oben gereckt. Oben sehen wir weitere Zeichen.
Unter erkennen wir eine Kirche, einen Altar. Wer weiter schaut und seine Phantasie nutzt, der  erfährt vieles. Es sieht so aus , als ob die Bilder aus Flickenteile hergestellt wurden.
Daneben steht rechts die weiße Schuke - Orgel aus dem Jahre 1972
Die Kapelle hat eine spitze Decke in dunkelbraunen Ton ohne Zwischendecke.
Hinter dem Altar befindet sich ein kleiner Nebenraum.
Die Kapelle hat 120 Sitzplätze.

Neben der Kirche steht das Gemeindehaus.
Hinter dem Gemeindehaus steht das neue Begegnungszentrum, das im Winter als Kirche benutzt wird. Die Kapelle ist nicht beheizbar. 


Die Kirche Sankt Michael im Vogelviertel gehört zum Pilgerweg von Friedland nach Neustrelitz und Wesenberg im Landkreis Mecklenburg-Strelitz.

Evangelisch Lutherische Kirchgemeinde Sankt Michael 

Pastor Jörg Albrecht

Straußstraße 8
17034 Neubrandenburg
Tel. 00395-4221844
Fax: 0395-4513889


Homepage:www.kirche-neubrandenburg.de



Liegt auf dem Pilgerweg !


Vorderansicht

 


Innenansicht


Altar. dahinter Kreuz


Wandteppich


Schuke - Orgel

Holzdecke


Seitengiebel


Giebel Stadtseite


Giebel

Giebel Rückseite


Giebel stadtauswärts


Gemeindehaus


Begegnungszentrum - Winterkirche