Kirche Glocksin bei Neubrandenburg

 


Außenansicht - Chorseite

Bei der Kirche in Glocksin handelt es sich um eine Fachwerkkirche mit schiefergedeckten aufgesetzten Kirchturm die 1805 gebaut wurde.
Die Gefache wurden mit rötlichen Ziegeln vermauert. Die Kirche ist fünfeckig da der Chorbereich leicht herausgezogen wurde. Die Kirche steht auf einem Fundament von gemauerten Feldsteinen.  Die oben halbrunden Holzfenstern sind schlicht und mit klaren rechteckigen Butzescheiben gefüllt.
Die Fenster haben je Flügel drei übereinander liegende Felder.
Etwa mittig haben wir den Anbau, der als Eingang dient. 
Die Tür ist schlicht schwarz und hat ein  Grätenmuster in drei Spalten.
Das ziegelgedecktes Dach ist ein Walmdach, das geteilt ist. Etwa in  2/3 Höhe befindet sich eine Teilung des Daches.
Die Teilung des oberen Dachteiles wird durch eine Verbretterung nach unten geschützt und ragt etwa 15 cm über den unteren Dachteil. 
Schauen wir uns nun den Giebel  mit dem aufgesetzten Kirchturm an.
Der Fachwerkgiebel geht bis in die Höhe der Dachteilung des Kirchenschiffdaches. Der Fachwerkturm ist leicht nach Innen versetzt.
Der aufgesetzte Kirchturm  ist quadratisch. Auf jeder Seite haben wir eine quer verbretterte Schallluke. Der untere Teil des schiefergedeckten Kirchturmes ist schiefergedeckt.
Das Mansardsendach beginnt als glockenartige Untersatz. Darauf ist ein
langgezogene achteckige Spitze frei aufgesetzt. Die Spitze ist durch einen Metallkegel geschützt. 
Darauf befindet sich eine Kugel  auf einem Metallstab.

Betreten wir nun die Kirche durch den südlichen Anbau.
Rechts befindet sich der Altar mit Altarschranke mit den zwei größeren Bildern:
Das Hauptbild zeigt  Maria mit dem Jesuskind  auf  dem linken Arm.
Maria uns Jesus haben einschmalen goldenen Kranz um den Kopf.
Maria trägt  ein rötliches Kleid mit einem schmalen rechteckigen Ausschnitt.
Darüber trägt Maria einen schwarzen Umhang. maria trägt ein Tuch um den Kopf, aber weit in Richtung Hinterkopf. Maria rechte Hand sichert Jesus an der  Hüfte.
Jesus trägt ein weißes band das dreimal um den Bau geschlungen ist.
Beide schauen leicht nach unten.
Oben sehen wir mittig die Kreuzigungsszene mit dfem Korpus von
Jesus Christus. Interssant ist auch der Hintergrund. Rechts sehen wir drei Kreuze. Das mittlere Kreuz steht fast gerade, das linke  schräg nach links,
das rechte schräg nach rechts.  Links  hinten sehen wir wohl eine Mauer und daneben eine Baumgruppe aus drei Bäumen.
Ganz hinten beginnt wohl der Morgen.
Links und rechts begrenzt je eine rechteckige flache Säule die Bilder.
Die beiden unteren Säulen sind grau, die beiden oberen Säulen sind schwarz.
Alle vier Säulen haben einen vergoldeten erhabenen Kämpfer.
Oben schließt das große Bild Maria mit Jesuskind eine schwarze Linie 

in einem bräunlichen Vorbau mit weißer Oberlinie den unteren Teil ab.
Über der Kreuzigungsszene sehen wir ein Rosengebinde auf schwarzem Grund in einem halbrunden Bogen.
Der obere Abschluß ist wieder braun und hat eine weiße Linie.
Unter dem Hauptbild sehen wir drei fünfeckigen Bildflächen mit Blattgebinden,
die wohl Rosen sind aber ohne Blüten.  

Links steht die Kanzel ohne Schalldeckel.
Am Fuß links sehen wir folgende feine Inschrift :
" GEORG EUGEN don XXV. XII. MDCCCCVII."
Georg Eugen stiftete die Kanzel am 25.12.1907.
Markant sind die gedrehten Säulen, die einen Rundbogen tragen.
Außerdem sehen wir zwischen den Bögen ein erhabenes Muster aus verschiedenen Ornamenten.

Rechts steht eine einfache offene Loge. Zwischen dem Altar und der Loge sehen wir einen Stein der eine lateinische Inschrift und ein Wappen trögt. Die Überschrift lautet:" VITA POST VITAM" (Leben nach dem Leben) .. Die Tafel stammt wohl aus dem Jahre 1681 und bezieht sich aauf Marburg 1614. 

Ein Kronleuchter mit Kerzen hängt an der Decke, die aus Balken besteht.
Die Balken sind mit verschiedenen Ornamenten und Linien bemalt.
Dazwischen sehen wir im rechten Winkel graue Bbretter mit schmalen Linien als Rand.
Auf der Westseite sehen wir eine Empore. Die Kirche hat keine Orgel.

Das einfache Gestühl hat einen bräunlichen Grundton.
An den Wänden sehen wir Tafeln der Kriege 1813/14 , 1870/71 und 1914/1918.
Der Taufständer ist aus dem Jahre 1958.

Die beiden Chorfenster haben außen farbige Buntglaselemente
als Rahmenlinie des Fensters..


Die Kirchgemeine Glocksin gehörte zur Pfarre Neuenkirchen. Die Pfarre Neuenkirchen ist seit 2003 mit der Pfarre und Kirchgemeinde Neddemin-Staven verbunden.


Evangelisch - lutherische Emmaus-Kirchgemeinde Neddemin-Staven

Pastor Martin Doß

Rossower Str. 25
17039 Staven

Tel.: 039608 - 20021
Fax: 039608 - 26193
E-Mail:  staven-emmaus@elkm.de


Apsis im Osten


Seitenansicht - Kirchturm


K-Muster Fachwerk

K-Muster Fachwerk


Seitliche Fenster

Chorfenster von Außen

Turm vom Langhaus aus

Kirchturm von Westen

Schallluke am Turm
  
Seitenansicht

Vorbau


Eingang

 
Altar mitt Schranke


Maria mit Jesuskind


Kreuzigungsszene

Unten 3 Bilder mit Pflanznornamente

Rand rechts

Moderner Taufständer

Aus dem Jahre 1958

Kanzel ohne Schalldeckel

Kanzelkörper

Erhabenes Muster

Bogenartiges Tor

Inschrift am Fuss

Empore

Bemalung an der Empore

Unterschiedliche Deckenbemalung

Kerzenkronleuchter

Kleine Loge rechts

Stein mit lateinischer Inschrift

Gestühl

Chorfenster von Innen

Tafel der Gefallenen 1870/71

Teilnehmer Krieg 1813/14

Gefallene I.Weltkrieg