Kirche Ganzkow bei Neubrandenburg / Gemeinde Brunn

 


Außenansicht 

Der Ort Ganzkow wurde erstmals urkundlich 1415 erwähnt.
Die Kirche in Ganzkow ist wohl 100 Jahre älter.
Auf die Feldsteinkirche wurde ein Fachwerkkirchturm aufgesetzt.
Als erstes sehen wir den Chorgiebel an. Wir sehen unten drei  Spitzbogenfenster. Das mittlere Fenster ist mit etwa 40 cm etwas breiter und außerdem höher.
Die beiden äußeren Fenster  mit etwa 20 cm breite sind recht schmal.
Alle Fenster sind mit rautenartige Butzescheiben, die mit Bleistege verbunden sind, gefüllt. Der verputzte Fensterrahmen ist schräg nach innen verputzt.
Über den Fenstern haben wir am Giebel drei Spitzbogenblenden.
Die linke und rechte Blende sind kleiner.
Die Spitzen gehen fast an das schiefergedeckte Satteldach
Die mittlere Blende endet knapp unter der Dachspitze auf der ein eisernes Kreuz steht. Jede Blende besteht aus drei Spitzbögen mit gemeinsamen Mittelsenkrechten. Der mittlere Spitzbogen ist etwas größer. Über den äußeren Spitzen füllen Fischblasen die Blende auf. 
Auf der Südseite haben wir eine Sakristei mit schiefergedecktem Dach.
Über der Pforte sehen wir ein Kreuz.
Links neben der Sakristei sehen wir ein Spitzbogenfenster.
Der schräge Rahmen zum Fenster ist recht kräftig. 
Daneben sehen wir eine Rundbogenblende oben mit zwei runden Blenden.
Hatte das heutige Spitzbogenfenster früher eine andere Form ?
Betrachten wir uns nun den Giebel mit dem aufgesetzten Kirchturm.
Unten haben wir  zugemauerte fast rundbogenartige Pforte.
Der Giebel endet etwa 1,30 m unter der schiefergedeckten Dachsitze.
Hier ist der Fachwerkturm aufgesetzt. Der untere Teil des Fachwerkturmes ist quadratisch. Zwei Schallluken befinden sich nur auf der Giebelseite.
Darüber folgt ein achteckiger Turmteil. Die Breite ist dem quadratischen unteren Teil genau angepasst. Die Gefache sind mit Ziegel gefüllt. 
Die Kirchturmspitze ist ebenfalls schiefergedeckt.
Der untere Turmspitzenteil beginnt als achteckige, leicht gerundete Glocke.
Es folgt ein vergrößerter Absatz der wieder glockenartig, wieder achteckig aber kleiner ist. Da heraus läuft nun eine viereckige Spitze von etwa 3 m nach oben.
Wir sehen dann eine goldene Kugel, eine Wetterfahne mit der Jahreszahl 1783 und einen Stern.
Auf der Rückseite sehen wir Feldsteine aus der Mauer herausragen.
Hier stellt sich die Frage war ein Gebäudeteil geplant oder wurde hier etwas abgerissen. Die Spitzbogenfenster sind auch auf dieser Seite wie das Fenster neben der Sakristei recht kräftig in seinem Rahmen. 


Evangelisch - lutherische Emmaus-Kirchgemeinde Neddemin-Staven

Pastor Martin Doß

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Außenansicht Giebel Chor


Fenstergruppe Chorseite


Blendengruppe Chorseite


Kirchturm

Turmspitze

Anbau

Detail neben Seiteneingang

Fenster

Ansatz für weiteren Anbau ?