Kirche  Röckwitz bei Altentreptow 

 


Außenansicht
Eingang


Weiß leuchtet am Ortsrand von Röckwitz die evangelische Kirche aus dem Anfang des 13.Jahrhunderts dem im 17. Jahrhundert  aufgesetzten weißen Turm mit der dunklen barocken Turmspitze auf.  Die gesamte Kirche steht auf einem sichtbaren Fundament aus Feldsteinen. Der Turm mit der achteckigen offenen Turmspitze wurde im Gegensatz zum ziegelgedeckten Langhaus mit Schiefer gedeckt. Die Turmspitze ist in allen Richtungen offen. Betreten wir nun den umgebenden Friedhof von der Straße so kommt sofort der markante und weit sichtbare barocke Kirchturm auf uns zu. Der Eingang des Turmes ist leicht, etwa 20 cm, herausgezogen und hat einen Rundbogeneingang. Links neben dem Eingang sehen wir drei sehr schmale Spitzbogenblenden. Die mittlere Blende ist etwa 20 cm höher als die Blende links und rechts. Über den Blenden und dem Eingangsportal haben wir eine Reihe von 15 Blendendreiecke etwa 30 cm groß. Diese Reihe zeigt mit der Spitze nach unten. Darüber sehen wir wieder eine Reihe von 15 Blendendreiecke auch etwa 30 cm groß, also parallel, diese zeigen aber mit der Spitze nach oben. Hier beginnt die Dachschräge des Giebels. Diesen Teil des Giebels füllt nun eine Reihe von acht Rundbogenblenden mittig  fast vollständig aus. Links und rechts bleibt zum Dach ein Dreieck stehen.
Darüber beginnt glatt zum Giebel nun der rechteckige Kirchturms. Hoch in der Mitte des Turmes etwa 1.5m   unterhalb des Turmdaches befindet sich eine schwarze verbretterte Schallluke. Diese Schallluke haben wir an allen vier Seiten des Kirchturmes. Dann beginnt der Bereich der Turmspitze, die eine Kugel und einen Wetterhahn trägt. Wir gehen nun links um  die Kirche Die Spitzbogenfenster sind mit rautenartige Butzescheiben , die mit Bleistege verbunden sind , gefüllt. Weitere  Details an den Fenstern sind leider von Außen nicht erkennbar. Nun gehen wir zum Chorgiebel mit seinen vielen Spitzbogenblenden. Wir sehen drei Zeilen verschien großer Blenden. Zuerst schauen wir uns die untere Zeile an. Mittig haben wir das Rundbogenfenster. Es ist ein reguläres Schutzfenster für das da hinter von außen erkennbare Buntglasfenster. Links und rechts haben wir daneben eine große eher Spitzbogenblende. Diese jeweilige Blende ist wiederum in drei eingefügte Spitzbogenblenden unterteilt. Die beiden äußeren Blenden sind gleich groß, die innere Blende ist etwas größer. Dabei entsteht je eine Fischblasen über den kleinen Blenden. Außen an den Ecken haben wir je eine einfache Spitzbogenblende.
In der zweiten Reihe haben wir drei Dreiergruppen  von sehr schmalen gleich hohen Spitzbogenblenden. Dabei sind die beiden äußeren Gruppen in je einen größeren Spitzbogen gefasst. Dadurch entsteht über der Dreiergruppe eine sogenannte Fischblase. Diese äußeren Spitzbogenblenden  enden an der Dachkante in etwa 2/3 Höhe des Daches. Links und recht ist befindet sich je eine kleinere Spitzbogenblende.
In dieser Blende sehen wir zwei eingefügte Spitzbogenblenden,
die nicht die Umfassungsblende vollständig ausfüllen. So entsteht eine fast rautenartige Fischblase.
Die dritte obere Reihe besteht nur noch aus drei schmale Spitzbogenblenden ohne Rahmen wir die mittleren Spitzbogenblenden. Sie gehen direkt unter die Dachspitze.
Die mittlere Spitzbogenblende hat ein schmales Kreuz, dort fehlen einfach, die entsprechenden Steine. 
Nun schauen wir uns die Südseite mit der zugemauerten Spitzbogenpforte an. Rechts haben wir ein Spitzbogenfenster mit den rautenartigen Butzescheiben. Daneben sehen wir heute eine Blende wie das Fenster daneben.
Die geschlossene Pforte hat vier Spitzbögen die nach  einander nach innen folgen, als Rahmen. 
Links neben der geschlossenen Pforte haben wir wie rechts wieder eine Blende und ein Fenster.
Nahe der Ecke über dem Feldsteinfundament befindet sich eine Rundbogentür in etwa 80 cm Höhe. Welchen Zweck diese schlichte Tür hat oder hatte kann erst bei einer Besichtigung der Kirche geklärt werden.

 
Die Kirche gehört zur
Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde Altenhagen

Vakanz
Dorfstraße 39
17091 Altenhagen
Tel.: (03 96 00) 2 00 07, Fax: (03 96 00) 2 01 21


Kirchturm
Vorderansicht


Kirchturm 
Seitenansicht


Seitenansicht
Südseite


Offene Laterne


Kirchturm


Seitenfenster


Rückseite


Äußeres Chorfenster

Sakristei