Die   Kirche in Hohen Minstorf / Gemeinde Alt Sührkow (Landkreis Rostock)

Kirchturm



Obere Gruppe
des Kirchturmes westlich



Eingang Kirchturm



Kirchturm seitlich


Südliche Seite
des Turmes


Nördliche Seite
mit Kirchturm

Im Jahr 1249 wurde in Hohen Minstorf erstmalig der Pfarrer Johannis vn Minstorf
erwähnt. Der Ort ist slawischen Ursprungs und wurde erstmalig 1305 urkundlich erwähnt.
Grabungen ergaben dass die Region mindestens 5000 Jahre besiedelt ist.
Am 16.Juni 1308  wurde eine Kircheunter dem Patronat von Ritter Dietrich Moltke geweiht.
Am Ostgiebel wurde eine kleine Sakristei angefügt.
Im Jahr 1860 mußten umfangreiche Arbeiten an der Kirche vorgenommen werden.
Risse im Turm sowie ein Einsturz des Kirchendaches machten die Arbeiten notwendig.
In den Jahren 1994-95 wurde mit Hilfe der Messerschmitt-Stiftung München umfangreiche Sanierungsarbeiten vorgenommen.

Die Kirche besteht aus drei Bereichen , den schmalen Turm , das Langhaus
und im Osten die Sakristei.
Schauen wir und zuerst den in der Breite schmale  Kirchturm an.
Der Kirchturm hat in der Mitte der Westseite eine spitzbogenartige Porte mit zwei Türen.
Vie spitzbogenartige Zierbögen aus Formziegel umgeben die Pforte.
Links und rechts von der Pforte sehen wir ein helle spitzbogenartige Blende.
In etwa 5-6 m Höhe befinden sich nahbeieinander in der Mitte zwei helle eher rundbogenartige Blenden . In jeder Blende befindet sich eine rechteckige Luke.
Oben sehen wir links und rechts außen je eine Blende.
Die Gesamtblende ist oben rundbogenartig.
Darin befinden sich zwei spitzbogenartige Blenden leicht nach innen versetzt..
Zwischen diesen beiden Außenblenden sehen wir vier einfache rundbogenartige Schallluken.
Die recht schmale Nordseite und Südseite hat in gleicher Höhe  wie im Westen nur eine Schallluke. darunter befindet sich  nach innen versetzt je eine Doppelblende. Diese bleiden Blenden zeigen die gemauerten Ziegel. Alle anderen Blenden  sind fast weiß gestrichen..
Gleiches gilt für die 6 Unterteile der Scallluken am Turm.
Interessant sind die vielen kleinen quadratischen Löcher. Dort wurde das Mauergerüst befestigt. Der Turm hat ein eifaches ziegegedecktes  Walmdach.

Betrachen wir nun das Langhaus.
Mittig sehen wir eine schmale Stützmauer bis unter das Dach.
Links und rechts haben wir  je ein großes Spitzbogenfenster.

Das rechte Fenster ist mit rautenartige Butzescheiben gefüllt ,
die mit Bleistegen verbunden sind.
Von links nach rechts laufen waagerecht von Mauerwerk zu Mauerwerk
des Fensters vier Metallstäbe als Halterung.
Das Gesamtfenster hat zwei spitzbogenartige Teilfenster und im Oberlicht dazwischen ein  rautenartige Füllfenster.
Das linke Fenster  wurde mit fünf Lagen Ziegel verkleinert.
Mittig sehen wir ein Buntglaskreuz. Mittig im Kreuz sehen wir
in einem quadratischen Feld ein kleines Kreuz.
Der Rest des Fensters wurde mit rautenartige Butzescheiben aufgefüllt.
Im Osten haben wir die kleine Sakristei mit zwei spitzbogenartige Fenster..
Am Ostgiebel des Anbaues sehen  darüber zwei Rundblenden sowie ein Kreuz.
Über der Sakristei sehen wir am Langhaus zwei Reihen von  rundbogenartigen
Blenden um ein Giebelkreuz.
In der unteren Reihe sehen wir links und rechts vom Kreuz 5 spitzbogenartige Blenden.
Die äußere Blende ist aus Platzgründen kleiner.
Über dem Querteil des Kreuzes sehen wir  links und rechts je
drei spitzbogenartige Blenden die zur Mitte hin größer werden.
Vor und nach dem dem Anbau mit der Priesterpforte und einer Stützmauer
im Süden haben wir je ein dreiteiliges Spitzbogenfenster
wie das rechte Spitzbogenfenster auf der Nordseite.
Der Anbau , der die Priesterpforte schützt , hat ein kleines spitzbogenartiges Fenster..
Betreten wir die Kirche duch das südliche Seitenhaus.,
so sehen wir ein neugotisches Fenser mit rautenartigen kleinen Butzescheiben.
Einzelne Scheiben sind farbig.
Weierhin hängt ein Holzbild mit zwei Szenen,
links die Kreuzigung und rechts die Auferstehung von Jesus Christus.

Betreten wir nun die neugotisch nach 1910 eingerichtete Kirche.
Nach Osten im abgeteilten Chorraum mit dem Kreuzrippengewölbe sehen wir einen schlichten Altar mit Altarschranke.
Markant darüber ist das zweiteilige Bild von Fritz Greve aus dem Jahre 1920.
Das untere Bild zeigt Jesus und seine Jünger in der Disskusion bzw. Überzeugungsarbeit
auf einen Berg. Der Küster erzählte, Fritz Greve malte Personen aus dem Ort.
Oben im Oberteil sehen wir den Spruch den zwei weibliche Engel hochhalten.
" Selig sind die reinen Herzen sind".
Auf weiteren weißen Teilbändern steht " denn Sie" " werden" " Gott schauen"
 " Ev. St. Matthäi 5.8"
Rechts steht eine flache Loge. Darin sehen wir einen Taufständer.
Das Bild wird umrahmt von roten halbrunden schmalen Formsteinen.

Am Beginn des Besucherraumes steht links die schlichte neugotische Kanzel
mit Schalldeckel. Das folgende Gestühl hat einzelne neugotische Elemente.
Auf der Empore steht ein bespieklbare Orgel von Marcus Runge, dem Nachfolger von Friese III.
  • Ev.-Luth. Kirchengemeinde Hohen Mistorf
  • Tel.: 03996/172730
  • Fax: 03996/140877
  • E-Mail: hohen-mistorf@elkm.de
  • Pastor
  • Udo Wesch

Nördliche
Fenster

Neugotisches Fenster
von innen

Nördliche Fenster
mit Kreuz

Neugotische Fenster
mt Kreuz von innen

Sakristei

Östliche Giebelseite
mit Sakristei

Fenster
Südseite

Fenster
Südseite

geschlossene Pforte
Südseite

Kirche mit Trockenmauer
des Friedhofes

Südseite mit
Anbau Priesterpforte

Holzbildnis

Fenster Anbau
 

Innenansicht


Neugotischer Altar
mit  Schranke 

Neugotischer Altar
mit  Schranke

Fritz-Greve-Bild


Oberteil des Fritz Greve-Bildes

Inschrift über dem Altar
Zuganke

Taufständer 19.Jh.

Deckeinschrift

Kreuzrippengewölbe
Chorraum

Kanzel mit Schalldeckel

Kanzel mit Schalldeckel

Gestühl rechts

Gestühl mit Kreuz

Blick zur Orgel-Empore

Runge-Orgel von 1915

Blick von der Empore

Holzdecke im Langhaus