Die Feldsteinkirche Groß Wokern (Landkreis Rostock)

Außenansicht



Kirche mit Gruft



Nordseite mit Eingang



Eingang und Fenster
Die Gründung des Ortes Groß Wokern erfolgte wahrscheinlich im 12 Jh..
Die Kirche eine spätromanische Kirche mit den markanten Rundbogenfenstern
könnte im 12. oder 13.Jh. erbaut worden sein.
Dazu sind zwei Angaben findbar, die als Bauzeitraum findbar sind.
Die einen geben den Zeitraum 1180 bis 1220, die anderen geben den Zeitraum 1240 bis 1260 an.
Also das genaue Baudatum ist nicht bekannt für die Feldsteinkirche auf dem Honigberg.

Die Kirche ist ein zweiteiliger Feldsteinbau, Langhaus und etwa schmaleres Chorhaus.
Das Langhaus ist auf der Westseite neben dem Glockenstuhl
vollständig bis auf ein Kreuz geschlossen.
Auf der Nordseite im Langhaus haben wir den rundbogenartigen zweitürigen Haupteingang.
Der Rundbogen wurde mit viereckigen Steinen gemauert.  
Rechts neben dem Eingang wurde ein Fenster geschlossen.
Links sehen wir ein zweiteiliges Rundbogenfenster.
Schräg über dem Fenster sehen wir eine rundbogenartige Luke für die Vögel und Fledermäuse.
Weitere Fenster hat die Nordseite des Lnghauses nicht.
Auf der Südseite haben wir am Langhaus vier rundbogenartige Fenster,
wobei zwei Fenster eine Gruppe bilden.
Über der linken Fenstergruppe sehen wir ein Metallkreuz.
Das andere Kreuz finden wir auf der Nordseite.
Hierbei handelt es sich um Teile eines Spannankers.

Auf der Ostseite der Kirche sehen wir das etwas schmalere Chorhaus.
Auf der Südseite haben wir zwei etwas kleinere Rundbogenfenster als Gruppe im Chorhaus.
Auf der Nordseite befindet sich ein kleiner Anbau  mit Pultdach..
Am Ostgiebel sehen wir ein mit Ziegel ummauertes Dreifaltigkeitsfenster.
Das mittlere Dreifalitgkeisfenster ist schmaler und größer.
Auf der Südseite finden wir am Anfang des Chorhauses eine Priesterpforte.
Nahe und an der prieserpforte stehen mehrere alte Grabsteine.

Alle Fenster sind mit rautenartige Butzescheiben gefüllt , die mit Bleistege verbunden sind.
Drei waagerechte Metallstangen halten das Fenster im Mauerwerk.
Die Fenster des Langhauses  sind rundum verputzt,
nicht die Fenster des Chorhauses.

Etwas links von der  Westseite der Kirche steht der neue Glockenstuhl mit der Oberg-Glocke.
Die Vorderseite der Glocke von Oberg hat folgende Inschrift:
Preiset mit mir den Herrn und lasset uns einander seinen Namen erhöhen

Auf der Rückseite stehen die Namen der Stifter der Glocke:
Großherzog Friedrich Franz II
Pastor W. Tolztrn
Kirchenjurat: F. Bartels
Cautor: Chr. Karuate
Anno 1892 W. Oberg Gofglockengießer Wismar.
Einige Teile des Textes sind auf Grund der Schrift schwierig zu lesen.

  • Ev.-Luth. Kirchengemeinde Klaber
  • Pfarrsprengel mit KG Serrahn
  • Klaber 25
  • 18279 Langhagen
  • Tel.: 038456/60972
  • Fax: 038456/60695
  • E-Mail: klaber@elkm.de
  • Pastorin
  • Kristina Reinshagen

    Die Carl Börger-Orgel aus dem Jahre 1894 wird für Konzerte durch den Orgelverein genutzt.
    Informationen : www.orgel-wokern.de

Fenster, Eingang , Luke

Eingang

Romanische Fenster

Dreifaltigkeitsfenster

Dreifaltigkeisfenster

Südseite  Chorhaus der Kirche

Rundbogenfenster des Chores

Priestereingang am Chorhaus

Südseite Langhaus

Fenster des Langhauses Südseite

Kleiner Aufbau auf dem Dach

Glockenstuhl mit Glocke

Inschrift der Glocke

Inschrift Rückseite