Die neugotische Kirche in Groß Markow / Gemeinde Lelkendorf (Landkreis Rostock)

Weg zur Kirche



Runde Apsis der Kirche



Apsis



Apsis
Eine Allee von großen Bäumemführt uns zum halbrunden Chor 
der mit Ziegel gemauerten Kirche.
Das Chor hat sieben plus sieben Felder, sieben Felder unten und darüber sieben Felder.
Unten sehen wir über einer davor liegenden Grabstelle einen schwarzen Grabstein
im mittleren Feld. Die anderen sechs Felder sind frei.
In der oberen Reihe hat jedes Feld ein schwarzes Kreuz.
Das schwarze Kreuz besteht aus fünf Teilen.
Nach unten unter dem senkrechten Balken befinden sich zwei Rechtecken,
die ein Podest bilden, nach oben, links und rechts ein kleines  Kreuz.
Die Mitte des Gesamtkreuzes bildet ein schwarzes kleines Quadrat.
Das kegelartige Chordach besteht im unteren Teil warscheinlich aus Dachschindeln
oder wie Dachschindel aussehenden Blech.
Oben sehen wir 7 Dachfenster , die von glattem Blech umgeben sind.

Links und rechts des Chores das schmaler als das Langhaus ist,
sehen wir je eine spitzbogenartige Blende.
Auf dem Giebel des Langhauses befindet sich ein Kreuz aus Metall.
Über einer Linie sehen wir acht größtenteils angefangene
zur Mitte größer werdenden Spitzbogenblenden.
Über dem Dach des Chorhauses  sehen wir hierbei zwei Blenden nebeneinander.
 
Über dem südlichen spitzbogenartigen zweitürigen Eingang der Kirche
sehen wir eine Tafel mit einem Wappen.
Auf der steht zum Gedenken des Baus der neugotischen Kirche:
" Dieses Haus Gottes erbaut im Jahre 1840
von Herrn  ACLM Theodosius Levetzow."
"Domkapitulator zu Magdeburg und Halberstadt
Herrn auf Gr: Markow, Kladen  und Darnewitz"
In der  Mitte finden wir das Wappen der Familie von Levetzow..
Die Südseite hat vier spitzbogenartige Fenster, drei davon links vom Eingang.
Alle vier  Fenster der Südseite haben Glasmalereien,  wobei zwei Fenstern im Jahr 1993
erneuert wurden. Der Glasgestalter Thomas Kuzio schuf mit den Resten
der alten Fenster zwei neue Fenster.
Auf der Nordseite haben wir fünf Buntglasfenster.
Das Langhaus ist  mit schindelgedeckt.

Abschließend betrachten wir den schmalen rechteckigen Turm.
Der Turm hat auf der Westseite eine  spitzbogenartigen zweitürige Pforte.
Über der Pforte sehen wir eine grünliche Platte
mit den Buchstaben und der Jahreszahl: "T.v.L. 1811"
Darüber sehen wir ein steinernes Kreuz.
Der Turm hat im Eingangsbereich links und recht je ein kleines spitzbogenartiges Fenster.
Der zweiteTurmteil ( etwa 2m) wird nach unten und oben durch eine Linie abgegrenzt
und hat auf der Westseite ein spitzbogenartiges Fenster.
Der längste Teil des Turmes (über 3 m) hat auf allen vier Seiten je eine spitzbogenartige verbretterte Schallluke. Das Dach  ist  ein schiefergedecktes langgezogenes Zeltdach.
Oben sehen wir ein vergoldetes Kreuz und darunter eine goldene Kugel.

Nach 1990 wurden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an
der Kirche vorgenommen.

  • Ev.-Luth. Kirchengemeinde Hohen Mistorf
  • Tel.: 03996/172730
  • Fax: 03996/140877
  • E-Mail: hohen-mistorf@elkm.de
  • Pastor
  • Udo Wesch

Kreuze an der Apsis

Kreuz an Turm und Langhaus

Kirchturm

Schmaler Kirchturm

Schmaler Kirchturm

Schmaler Kirchturm

Eingang Turm

Eingangspforte

Plakette T.v.L.

Kirche mit Turm

Fenster

Eingang

Gedenktafel uber dem Eingang