Jüdischer Friedhof in Penzlin

 


Was war Jesus bevor er durch den Täufer Johannes
die Taufe empfing, richtig Jude.
Das alten Testaments ist Bestandteil
des jüdischen Glauben. Was ist ein bekanntes
jüdisches Fest - das Passafest.

Wie sooft wurde den Juden ihr Wohnort zugewiesen.
Penzlin war das zugewiesene Asyl für
viele mecklenburgische Juden. Dies erfolgte durch
die Fürstin Katharina in Schwerin. Später versuchte
sie die Juden wieder wegzujagen.


Der jüdische Friedhof wurde um 1750 angelegt. Die Besonderheit einer jüdischen Grabstätte ist,
das jüdische Gesetz, dass dem Toten ewig
dieser Platz gehört. Als Zeichen der Anwesenheit
werden Steine aus der Heimat auf den Grabstein gelegt.
1867 lebten 43 jüdische Bürger in Penzlin,
1913 nur noch drei Personen.
Die letzte jüdische Beerdigung
erfolgte auf diesem Friedhof 1923.

Der Friedhof wird durch die Stadt Penzlin gepflegt
und zeigt damit die Achtung seiner Bürger.

Auf die Villa Carola sei besonders hingewiesen.
 In diesem Haus befand sich der Gebetsraum einer jüdischen Familie. Die Villa Carola war danach bis zum Zusammenschluss mit Neubrandenburg Pfarrhaus der römisch-katholischen Kirche.
Der jüdischen Einfluss ist besonders am Dach, insbesondere an den Dachfenstern zu erkennen.
Das Haus ist heute Wohnhaus.


(Infos teilweise der Ehrentafel am jüdischen Friedhof entnommen)

Weitere Informationen erhalten Sie
unter : www.alemannia-judaica.de/mecklenburg_vorpommern_friedhoefe.htm 

oder an der 
Fachhochschule Neubrandenburg
Bereich Landschaftsgestaltung.

Den Schlüssel zum Friedhof erhalten Sie im
Amt Penzlin in der Warener Chaussee 55




Großteil der 53 Gedenksteine

Gedenktafel

Villa Carola