Wiederweihe der Marienkirche
am 25.10.2009

Eine große Einladung zur Kirchweihe in der Marienkirche zu Penzlin stand
 in der Kirchenzeitung vom 25.10.2009.
Nach umfangreichen Bauarbeiten in den Monaten Januar bis Oktober 2009 feierte die Kirchgemeinde Penzlin/Groß Lukow unter Leitung von Pastor Reincke die Wiederweihe der Marienkirche. In dem Zeitraum von Januar bis Oktober wurden insgesamt über
455000 Euro verbaut. Allen sei gedankt. Während dieser Zeit wurde die Sakristei der Familie von Maltzan (Die Penzliner Linie schreibt sich ohne H), die Ausmalung, Glasarbeiten und die Außenbeleuchtung erneuert.
Pastor Reinke hatte sich Gäste aus den Partnerstadt Otterndorf in Niedersachsen, Joure in den Niederlanden, Großwardein in Rumänien, Höchberg in Franken eingeladen. Gemeinsam mit allen Gästen wurde das Kreuz und weitere Gegenstände für den Altartisch in die Kirche getragen. So kam es das ein Teil des Gottesdienst in niederländisch von dortigen Pastor gehalten wurde. Außerdem waren Mitglieder der ehemaligen Patronatsfamilie von Maltzan beim Gottesdienst dabei. In der neugestalteten Gruft liegen die Vorfahren dieser Familie. Die Familie von Maltzan vor von etwa 1501 bis 1929
Patronatsfamilie der Marienkirche in Penzlin.
In Andenken an ihre Vorfahren wurde von den Familien von Maltzan in die Gruft eine Kerze gestellt.
Ehe die Kinder zu ihrem Kindergottesdienst in die neuen Räume über der Gruft zogen dankten sie mit einem fröhlichen Lied. Die Kinder brachten zur Freude Pastor Reinckes eine selbstgebaute Nachbildung der Marienkirche. Hoffentlich erhält sie einen Ehrenplatz in der Kirche.
Pastor Reincke und der Vertreter des Kirchbauamtes dankten während des
Gottesdienst alle Bauarbeiter für ihre Arbeit.
Auch dem Burgverein für das Einsammeln von Geld während des Burgfestes wurde gedankt.
Nach dem Gottesdienst fand auf dem Markt ein fröhliches Markttreiben statt. Dabei machte Schmiedemeister Böttcher mit seinen Gesellen aus Penzlin Musik auf dem Amboss. Die Feuerwehr fuhr die Gulaschkanone auf. Es gab auch Eintopf mit Bockwurst.
Und die ersten Weihnachtsgeschenke konnten auch schon gekauft werden. Mitglieder der Kirchengemeinde verkauften Kuchen zu Gunsten der Restaurierung der Marienkirche.
Natürlich besuchten die Gäste des Gottesdienst die Gruft und die beiden neuen Räume über der Gruft. Die Kinder eroberten die neuen Räume über der Gruft während des Kindergottesdienstes. Viele Gäste nahmen die Gelegenheit die Kirche zu besichtigen, dabei auch in den Orgelraum reinzuschauen.