Ausflug  des Seniorenkreis der Kirchgemeinde Möllenhagen/Ankershagen
am 08.05.2014 nach Hohenzieritz

    

Am 08.04.2014 fuhr der Serniorenkreis der Kirchgemeinde Möllenhagen/Ankershagen  mit  Frau Pastorin Finkenstein nach Hohenzieritz.
Wir wollten die 1806 erbaute  Rundkirche des Baumeisters Dunkelberg
sowie die Königin Luise-Gedenkstätte im Schloss Hohenzieritz besuchen.

Die Kirche und die Gedenkstätte erklärte Herr Wilfuhrt vom Schlossverein   Königin Luise -Gedenkstätte e.V. .

Wir erfuhren interessantes zur Geschichte des Ortes  Hohenzieritz,  des Schlosses,
der Gedenkstätte der Königin Luise, die von Napolion verehrt wurde,
und natürlich von der Herzoglichen Familie.

Ein Vorgängerbau des Schlosses brannte 1712 ab. Der Besitzer Hans Altwich von Holzendorf errichtete danach ein Provisorium.
Im Jahre 1733 besaß Johann Christian von Fabian das Gut Hohenzieritz. Er ließ  auf dem alten Unterbau ein neues wohl einstöckiges Haus errichten. Der Bau wurde in den Jahren 1747 bis 1751 durchgeführt.  Im Jahre 1768 starb die Familie von Fabian aus. Das Gut ging zurück an den Herzog. Das Lehen war beendet. Der Bruder  vom Herzog, der spätere Großherzog Karl I , erhiel Gut Hohenzieritz.
Ab 1770 begannen umfangreiche Erweiterungen des Schlosses durch Johann Christian Wilhelm Verpoorten aus Neustrelitz.
Ab 1795 erfolgten umfangreiche Innenarbeiten durch Wilhelm Ebel .

Im Jahre 1802 wurde die parkseitige Treppe errichtet. Der Park hat eine Größe von 25 ha.
Im Jahre 1810 starb am 19.06.1810 die Königin Luise von Preußen im Alter von 34 Jahren im Schloss an  einer Lungenkrankheit.
Etwa 1813 richtete der Herzog in drei Räumen, einschließlich dem Sterbezimmer, eine Gedenkstätte ein. Diese wurde mit den Jahren ein Wallfahrtsort für Freunde der beliebten Königin Luise. Es gab mehrere Umbauarbeiten (1834, 1880)  in der Gedenkstätte.
So erhielt das Sterbezimmer  Fliesen von Willeroy und Boch, die nach Motiven von Schinkel gestaltet wurden.
Der Künstler Rauch  schuf  das Kopfstück der Königin Luise und den Sakophargdeckel.

Im Jahre 1918 ging das Schloss an das Land Mecklenburg. Das Schloß überstand gut den II.Weltkrieg. Das Schloss diente danach für Wohnungen von Flüchtlingen .Zu DDR-Zeiten befand sich dort eine Schule, die Gemeindeverwaltung u.a..

Im Jahr 1987 gab es im Keller einen Jugendklub. Von 1990 bis 2000 stand das Haus leer. Die Nationalverwaltung zog im Jahre 2000 in das Schloss ein. Die drei Zimmer  links wuden durch den 1993 gegründeten Schlossverein als Gedenkstätte für Königin Luise eingerichtet.
Die Einrichtung sind Leihgaben und Spenden . Das Land förderte die Einrichtung der Gedenkstätte.

 

 

 

 



 


 

  

 

 

 
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