Artikel und Referenzen 
des 
Vereins 


Hier erscheinen Zeitungsartikel die über die Arbeit
der Interessengemeinschaft der Kirchenführer
 der Mecklenburgischen Seenplatte, 
über die Arbeit der AG Ornithologie, 
der Arbeit der AG Botanik 
und die über interessante Geschichten rund um die Mühle berichten !

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Artikel des Jahres 2006/2007/2008/2009/2010

Nordkurier - Anzeigenkurier
vom 20.10.2010 


Nordkurier - Anzeigenkurier
vom 13.07.2010 

Nordkurier - Anzeigenkurier
vom 22.10.2008 

Seite 17

Tilegant


Artikel vom 22.10.2008

Orientieren durch Tasten und Hören
Angebote für Sehbehinderte sollen erweitert werden

Jabel (AK/Tilegant). Norbert Schipke, Vorsitzender des Vereins Blücherhof, und seine Frau Renate gehörten zu jenen Bürgern, die eine Initiative zum „Tag des weißen Stocks“ in Jabel zur Information über Sehschwache nutzten. Als Veranstaltung im Rahmen der Woche-des-Sehens-Aktion hatten Mitglieder der IG Kirchenführerinnen einen speziellen Rundgang vorbereitet. Die jungen Frauen gaben auf diese Weise Sehenden die Möglichkeit, sich wie blinde oder sehschwache Menschen über das Gotteshaus zu informieren. Stefanie Ebeling-Wittwer, Vorsitzende des Vereins, begrüßte die Teilnehmer und erläuterte das Thema der Zusammenkunft „Blindheit verstehen, Blindheit verhüten“. Der Wechsel in die Wahrnehmungswelt von Menschen ohne Augenlicht soll vor allem Verständnis für Menschen mit dem weißen Stock befördern. Gleichzeitig wollten die Projektteilnehmerinnen aber die Eindrücke und Empfindungen eigentlich Sehender verwerten, um touristische Angebote für
Menschen mit dem weißen Stock erarbeiten zu können. Vorbereitet hatten sich die Kirchenführerinnen Helga Heiden und Dagmar Lenz. Die Teilnehmer erhielten eine Schlafbrille (imitiert Blindheit) oder eine Simulationsbrille (ermöglicht noch Unterscheidung von Hell oder Dunkel).
Die Vorträge erfolgten genauer und von verschiedenen Standorten aus. Ein Großteil der Information wurde ertastet, wobei die Hände der „Blinden“ gelegentlich geführt wurden. Die Beteiligten äußerten sich sehr nachdenklich und waren sichtbar froh, das Augenlicht noch zu besitzen. Ein Fazit: Es wurde die Meinung artikuliert, dass nur wirklich blinde Menschen beschreiben können, was ihre Wahrnehmung konkret erleichtert.
Nordkurier - Anzeigenkurier
vom 15.10.2008 

Seite 6

M.Jacobs



Artikel vom 15.10.2008


Zweite Saison der Kirchen-Kucker-Touren beendet
Zusammen neue Details entdecken

Penzlin (AK/M. Jacobs). Die zweite Saison der Kirchen-Kucker-Tour endete jetzt mit der Fahrt rund um Bülow. Wie von Stephanie Ebeling-Wittwer als Vorsitzende der Interessengemeinschaft Kirchenführer der Mecklenburgischen Seenplatte zu erfahren war, bewegte sich die Teilnehmerzahl bei den einzelnen Ausflügen in diesem Jahr zwischen 5 und 17.
Eine ganz kleine Runde von nur zwei Interessenten schloss sich Ende September der Kirchen-Kucker-Tour in Mollenstorf, Groß Vielen, Zahren und Ankershagen an. Dieter Fleischer und Erhard Prillwitz von der Interessengemeinschaft Kirchenführer waren anfangs etwas erstaunt über das mangelnde Interesse. Schließlich zählten sie bei einer Führung in Penzlin vor einigen Wochen an die 16 Besucher. Dennoch wurde der Termin in Mollenstorf nicht abgesagt, zumal sich auch August Muth, Bürgermeister und Kirchenältester darauf eingestellt hatte.
Er berichtete aus der Geschichte dieses Gotteshauses, das im 13. Jahrhundert errichtet wurde und als Filialkirche von Groß Vielen galt. Mit der provisorisch aufgestellten Rückwand des Barockaltars aus dem Jahre 1750 gibt es in dieser Kirche etwas Besonderes zu sehen. Mit Einrichtung der Winterkirche wurde dieser in den 60er Jahren ausgelagert, aber vorsorglich auf dem Boden verstaut. Dass er nun wieder im Kircheninneren zu bestaunen ist, hat auch seinen Grund. Denn die Kirchgemeinde sucht Sponsoren und Förderer, die den Erhalt der Dorfkirche in Mollenstorf mit unterstützen. Es gibt hier viel zu tun und August Muth ist besorgt darüber, dass die Holzwürmer sie in den Bänken ungestört ihrer Fresslust widmen können.
Auch die Kirche in Groß Vielen hat Interessantes zu bieten. Da wäre das Fachwerk zu nennen sowie die einmalige Bemalung der Decke und des Gestühls. Hier finden sich eine ganze Reihe von Blumenmotiven. „Bei den Führungen ergeben sich in den Gesprächen mitunter auch neue Fakten“, stellt Dieter Fleischer fest und verweist auf die Taufschale in der Groß Vielener Kirche, auf der eine Inschrift zum Nachdenken anregte.
„Ich habe aus der Zeitung von der Kirchen-Kucker-Tour erfahren und bin schon mehrmals mit dabei gewesen“, sagte Ingrid Jenss aus Neustrelitz, die sich sehr für historische Bauten interessiert und bei den Führungen auch manch interessantes Detail zu den Ausführungen hinzusetzen kann.
Übrigens wird bei den Kirchen-Kucker-Touren auch um Spenden gebeten, um eine weitere Auflage der 2007 erschienenen Broschüre „Kirchen in der Südlichen Müritzregion“ zu ermöglichen. Außerdem sind weitere Veröffentlichungen geplant. Erhard Prillwitz hat zum Beispiel allein zum Penzliner Bereich eine großen Fundus an Kirchenfotomotiven gesammelt.

 

Nordkurier - Anzeigenkurier
vom 15.10.2008 

Seite 5

 

 

Artikel vom 15.10.2008

„Blind Date“ an der Kirche
Kirchenführung für Sehende ohne zu sehen

Jabel (AK/PM). Am heutigen Mittwoch, dem 15. Oktober, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr lädt die Interessengemeinschaft der KirchenführerInnen der Mecklenburgischen Seenplatte alle Interessierten ein, an der Veranstaltung zum Tag des weißen Stocks, im Rahmen der „Woche-des-Sehens“-Aktion teilzunehmen. Das Thema lautet: „Blindheit verstehen, Blindheit verhüten“.
Um 14 Uhr und um 16 Uhr bietet die IG die Möglichkeit, mit Hilfe von Simulationsbrillen, an einer kleinen Kirchenführung für Blinde und Sehbehinderte teilzunehmen und sich somit einmal in die Lage einer blinden bzw. sehbehinderten Person zu versetzen. Ein sehr berührendes und beeindruckendes Erlebnis!
Bei Kaffee und Kuchen können die eigenen Empfindungen ausgetauscht werden, die KirchenführerInnen berichten über ihre persönlichen Erfahrungen mit blinden und sehbehinderten Gruppen und es wird vor Ort über den Umgang mit Blinden informiert.
Hintergründe zum Tag des weißen Stocks sowie zur „Woche des Sehens“ werden vermittelt und es soll in erster Linie für das Thema Blindheit sensibilisiert werden.
Die Kreisorganisation Müritz des Blinden- und Sehbehindertenvereins e.V. unterstützt die Aktion und steht hilfreich zur Seite. Der Kirchgemeinde Jabel gilt ebenso ein großer Dank für ihre Unterstützung.
Weitere Informationen unter:
www.woche-des-sehens.de

 

Nordkurier - Mecklenburgische Schweiz- Teterow
vom 13.10.2008 

Katja Müller

 

Nordkurier - Mecklenburger Schweiz - Teterow

Artikel vom 13.10.2008


Kleinod beherbergt zahlreiche Besonderheiten

Von Katja Müller

Bülow. Klein, aber durchaus nicht untätig sind die Gruppen der „Kirchen-Kucker“, die rund um die Seenplatte agieren. Jeden zweiten Sonnabend im Monat – von Mai bis Oktober – bietet die Interessengemeinschaft der Kirchenführer eine Erkundungstour zu verschiedenen Gotteshäusern in dieser Region an. Unter dem Namen „Kleine-Kirchen-Kucker-Tour“ gewähren sie nicht nur Einblicke in oft unscheinbare und zum größten Teil verschlossene Dorfkirchen der Region, sondern erzählen in Zusammenarbeit mit Architekten und Orts-Chronisten auch von den Besonderheiten der jeweiligen Dörfer, wie am vergangenen Sonnabend in Bülow.
Denn auch im Kleinod am Rande des Malchiner Sees konnte neben den neun Gästen selbst die Reiseführerin Ursula Schaeffer noch etwas Neuland entdecken. Der Ort, der 1314 erstmals Erwähnung fand, konnte mit zwei Sehenswürdigkeiten aufwarten: Zum einen mit dem 1820 erbauten Gutshaus im Stil des Klassizismus und zum anderen mit der frühgotischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert.
Die Besonderheit des Feld- und Backsteinbaus zeigt sich unter anderem an der Südseite: „1998 entdeckten wir beim Abriss des Anbaus die Reste farbiger Bemalung in Form von Putzquadern. Diese spätmittelalterlichen Malereien sind eine absolute Besonderheit und zeigen das tatsächliche Aussehen der Kirchen zur Bauzeit – das ist einmalig in Deutschland und hat einen ganz besonders hohen Stellenwert“, erklärte der Architekt Ludger Sunder-Plessmann. Seit zehn Jahren betreut er die Sanierung der Kirche und kennt somit jedes noch so winzige Detail.
Auch der Bogenfries „der um den gesamten Chor rennt“ sei ein weiteres Spezifikum. Absolut ans Herz gewachsen ist ihm das Herzstück der Kirche, die originale barocke Orgel. Ginge es nach Ludger Sunder-Plessmann, würde sie bereits von einem Verein getragen und zum größten Teil restauriert sein. „Es gibt da schon eins, zwei Liebhaber, allerdings hat es für eine Vereinsgründung bislang nicht ausgereicht“, erklärt der Wahl-Bülower. @!www.kleinekirchenkucker.de
© Nordkurier.de am 13.10.2008

 

Nordkurier/Anzeigenkurier
vom 02.07.2008 
Seite 5

ohne Namen

 

Die Brücke

Zeitschrift für junge Leute

Heft  6/2008

 

Herausgeber:

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband

Verein zur Förderung der Blindenbildung

(Arbeitsgemeinschaft Jugendschrifttum für blinde, Geschäftsführer Günter Althans)

Redaktionsleitung: Reiner Delgado, DBSV-Sozialreferent, Rungestr. 19, 10179 Berlin, Tel: 030-285387-24, eMail: r.delgado@dbsv.org

 

Alte Zeit zum Anfassen

 

Im Herbst letzten Jahres lernten Leute, die anderen Kirchen zeigen, wie man das mit Blinden und Sehbehinderten macht. Die KirchenführerInnen lernten, welche Arten von Sehbehinderungen es gibt und wie sie sich auswirken. Sie lernten, wie man jemanden führt und begleitet. Sie übten, Dinge so zu beschreiben, dass jemand, der sie nicht sehen kann, sich davon ein inneres Bild machen kann.

„Wir freuen uns auf neue Gäste um auch Ihnen unsere Heimat und die Kirchen mit "Anderen Augen" auch für blinde und sehbehinderte Gäste zu zeigen und interessant und anschaulich zu erklären“, sagte ein Teilnehmer nach dem Kurs.

Wer sich Kirchen in Mecklenburg ansehen will, kann sich informieren bei:

Interessengemeinschaft der KirchenführerInnen der Mecklenburgischen Seenplatte

Stefanie Ebeling-Wittwer

 

Nordkurier/Anzeigenkurier
vom 04.06.2008 
Seite 4

Von M. Jacobs

 

Nordkurier/Müritzzeitung
vom 28.05.2008 
Seite 15

Von U. Schubel

 

Nordkurier/Anzeigenkurier
vom 27.03.2008
Seite 15
von M. Jacobs

Kirchenzeitung vom 16.12.2007 Seite 7
von Erhard Prillwitz

     

Durch Fühlen anders sehen !
Kirchenführungen für Blinde und Sehbehinderte.

Ein Gedanke anders zu sehen,  führte 10 interessierte Personen in das Pfarrhaus und die Kirche Jabel. Die Mentoren Frau Michalski, selbst blind, Frau Uhlig und Herr Brill waren die Dozenten für einen besonderen Lehrgang, der durch die Interessengemeinschaft der Kirchenführer der mecklenburgischen Seenplatte, das HdW Stralsund und die Kirchgemeinde Jabel unterstützt und gefördert wurde.  In diesem Lehrgang trafen sich vom 27.10. bis zum 25.11.2007 jeden Samstag und Sonntag  Kirchenführer, die sich das Ziel gestellt hatten, Kirchenführungen für blinde und sehgeschädigte Gäste vorzubereiten und durchzuführen. Dabei galt es Berührungsängste abzubauen, blinde und sehbehinderte Gäste zu verstehen und am Beispiel der Kirche Jabel auch unseren blinden und sehbehinderten Gästen eine interessante und anschauliche Führung zu bieten, vielleicht sie auch erstmals in eine Kirche zu locken.  Mit viel Gefühl und Ausdauer wurde mit Hilfe unserer Dozentinnen Frau Michalski und Frau Uhlig eine blindengerechte Führung für die Kirche Sankt Georg in Jabel erarbeitet. Herr Brill zeigte wie Sehende blinde und sehbehinderte Gäste richtig führen. Dieser Lehrgang brachte neue, positive Erfahrungen und Eindrücke für die Lehrgangsteilnehmer, an die sie sich gerne in ihrer Arbeit erinnern werden.


Erhard Prillwitz


Nordkurier/Müritzzeitung
vom 26.11.2007 Seite 13

Von Petra Konermann



Internetversion der Müritzzeitung vom 26.11.2007

Kirchenführer lehren
Blinde das Sehen

Lehrgang Um auch für Blinde und Sehschwache den Besuch eines Gotteshauses zum Erlebnis werden zu lassen, absolvieren Kirchenführer eine besondere Ausbildung.

Von Petra Konermann

Jabel. „Als ich das erste Mal in die Jabeler Kirche kam, da kam es mir so vor, als könnte ich gar nicht viel darüber sagen, schon gar nicht Blinden und Sehschwachen“, erinnert sich Dagmar Lenz. Die Frau aus Wangelin bei Plau gehört zu den Teilnehmern, die eine Ausbildung zum Kirchenführer beim Landurlaub e. V. absolviert haben und die nun einen zusätzlichen Lehrgang belegt haben. Kirchenführungen für blinde und sehschwache Gäste wollen die Mitglieder der Interessengemeinschaft der KirchenfüherInnen Mecklenburgische Seenplatte künftig anbieten und damit eine Lücke schließen, wie Stephanie Ebeling-Wittwer berichtet, die für die Interessengemeinschaft die Ausbildung mit initiiert hat.

Noch genau kann sie sich an den Workshop erinnern, an dem sie zum ersten Mal davon gehört haben, dass Führungen speziell für Blinde und Sehschwache entwickelt werden können. Im Schweriner Dom nämlich wurde ein Modellprojekt erarbeitet, das sich nun großer Beliebtheit erfreut.

Die Kirchenführer von der Seenplatte konnten dann auch Sabine Uhlig als Dozentin gewinnen, die in Schwerin an der Entwicklung der Führung für Blinde und Sehschwache beteiligt war. Seit Oktober trafen sich zehn bereits ausgebildete Kirchenführinnen und -führer an den vergangenen Wochenenden in Jabel, um an der Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert zu lernen, wie eine Führung für Menschen gestaltet sein muss, die nicht mehr oder nur sehr wenig sehen können. Angeboten wird der Lehrgang von der Interessengemeinschaft der KirchenführerInnen Mecklenburgische Seenplatte in Zusammenarbeit mit dem HdW Bildungszentrum Stralsund und der Kirchgemeinde Jabel.

„Auch Menschen mit Handicap haben ein Recht auf Kultur“, begründet zum Beispiel Elvira Ludwigs aus Vollrathsruhe, warum sie sich zu dem zusätzlichen Lehrgang entschlossen hat. Sie und „Kollegin“ Elvira Lenz mussten dabei auf neue Art sehen lernen. „Ich habe dabei auch gemerkt, wie blind man im übertragenen Sinne oft genug ist, zum Beispiel an kleinen, aber interessanten Details vorüber geht“, erinnert sich Dagmar Lenz. Denn ihre anfängliche Meinung, dass man über die Jabeler Kirche gar nicht so viel sagen und vor allem zeigen könne, musste sie schnell revidieren.

Die Verzierungen des Kirchengestühls nimmt die Formen der Fenster wieder auf – eine gute Möglichkeit für Blinde das zu ertasten. Genauso ist es möglich, den Taufstein zu erfühlen, immer mit der helfenden Hand der Kirchenführerinnen. „Es ist wichtig, dass für die blinden und sehschwachen Gäste ein Bild um Kopf entsteht, das klar und deutlich ist, das jedoch nicht verwirrt“, erklärt Dagmar Lenz.

Daher sei es wichtig, dass die Erklärungen strukturiert, gut nachvollziehbar seien und vor allem nicht allzu viele Bilder enthalten. „Ich habe bei dem Lehrgang vieles entdeckt, was ich sonst vielleicht nicht gesehen hätte“, berichtet Dagmar Lenz.

 


Anzeigenkurier/Müritzzeitung
von M.Jacobs
vom 04.10.2007
Seite 8

Kirchenzeitung vom 20.05.2007 Seite 6
von Hans Joachim Kohl

zum Workshop und der Kirchenführung am 30.04.2007

Nordkurier/ Müritzzeitung
vom 30.04.2007/01.05.2007 
von Petra Konermann

Kontakte bitte  an Frau Stephanie Ebeling-Wittwer  !