Herzlich Willkommen
zu unseren
KleinenKirchenKucker-Touren

von März bis Oktober

jeden zweiten Samstag im Monat

 

KleineKirchenKucker-Tour am 10. August 2013

Kirchen und ihre Orgeln rund um Malchow

Die Kirchenführung wurde von Herrn Kay Philipp organisiert und geleitet.
Besonderen Dank gilt für die tolle Begleitung und den Informationen an  
Herr Aribert Winckler für die Erklärung der Lütkemüller-, Winzer-Orgel und der anderen Orgel in 
der Klosterkirche Malchow und der Lütkemüller-Orgel in Kirch Poppentin.
 Wir danken  Herrn Winckler besonders für sein meisterliches Spiel an den unterschiedlichsten Orgeln.
Außerdem danken wir ihn für das Erklären der verschiedenen Orgeln  im Orgelmuseum Malchow.

Besuch der Dorfkirche Satow

Treffpunkt und Beginn war die Kirche in Kirch Poppentin. 
Auf Grund eines Schlüsselproblem schlug Herr Philipp zuerst den Besuch der Kirche Satow vor. 
Die Kirche konnte erst nachmittags nach dem Besuch der Klosterkirche Malchow  besichtigt werden.

Herr Philipp begann die Besichtigung der Kirche Satow mit einem Rundgang um die Kirche. Der Rundgang führte zuerst zum Chorgiebel mit dem markanten neugotischen Spitzbogenfenster . Auf der Rückseite sahen wir die beiden Sakristeien im Osten und Süden an der Kirche. Danach stellte Herr Philipp den Turm und den separat stehenden Glockenstuhl mit der Glocke vor. Der Glockenstuhl wurde erst vor wenigen Jahren erneuert.
Nun lud Herr Philipp seine Gäste ein. Wir erfuhren die Geschichte der Kirche. So zeigte Herr Philipp auf einem vergilbten Foto wie die Kirche früher aussah. Geblieben ist nur noch die Kanzel vom Kanzelaltar . Die Logen wurden vollständig entfernt. Die Kirche erhielt einen aufgemauerten Altar mit einem schlichten Holzkreuz. Rechts hängt ein Grabkreuz mit einem Totenkopf zu Füßen des gekreuzigten  Jesus Christus. 
Jesus hat durch seine Auferstehung den Tod besiegt.. Rechts steht eine Grabplatte der Familie von Flotow,
 die hier auch Kirchenpatron war. Links steht eine alte hölzerne Taufe aus dem späten Mittelalter. 
An der Wand hängen in einer Vitrine die Wappen der Familie von Flotow.



Kirche Satow


Begrüßung 


Erklärung der Kirche

  
Am Chorgiebel


   

Südseite


Kirche und Glockenstuhl



Erklärung  der Kirche


Zuhörende

 
Innenansicht 2013

 Chorraum vor der Renovierung


Auf der Empore


Blick von der Empore 

Innenansicht


Hölzerne Taufe

Detail der Taufe

Grabkreuz

Klosterkirche - Orgelmuseum Malchow
Nach dem Besuch der Kirche in Satow fuhren wir zur Klosterkirche Malchow. Nach der Wende 1990 wurde hier ein Orgelmuseum eingerichtet. Hier werden mehre Orgel von Lütkemüller , Winzer, Grüneberg u.a. vorgestellt und gespielt. Außerdem wird das Innenleben verschiedener Orgel gezeigt. Natürlich ist auch die Ausstattung der Kirche nach dem Brand um 1888 vollständig in das Museum integriert.
Herr Winckler empfing uns zu einem musikalischen Vortrag über Orgeln.
 Zuerst erklärte uns Herr Winckler das Kloster und die Geschichte der Klosterkirche. 
Dabei zeigte er uns drei alte Zeichnungen bzw. Fotos von der Klosterkirche. 
Entscheidenden Einfluss auf die Gestaltung der Klosterkirche hatte ein Brand um 1888.
Natürlich erklärte uns Herr Winckler den Aufbau einer Orgel und der Pfeifen aus Holz und Metall.
Er zeigte wie sich der Klang einer Holzpfeife nur durch zuhalten der Pfeife verändert.
Danach erklang Musik auf der Lütkemüller- und auf anderen Orgeln.

Klosterkirche 2013

Choransicht


Blick zur Empore


Herr Wincker erzählt

Kirche um 1800


Kirche um 1859


Innenansicht vor 1888

Weitere Zuhörer kommen

   

Herr Winckler spielt auf einer Pfeife

An der Lütkemüller-Orgel


Spiel an einer Orgel


Blick zur Friese-Orgel

   
Kirche Poppentin (Kirch Poppentin)
Nach dem Essen konnten wir die Kirche in Kirch Poppentin besuchen. Sie ist innen eine sehr dunkle Kirche mit einer dunkelbraunen bis schwarzen hölzernen Tonnendecke und 
sechs hölzernen Pfeilern links und rechts des Tonnengewölbe.
Mittelpunkt ist der sehr schöne neugotische Altar aus der Zeit um 1822. Herr Philipp erklärte das die Kirche um 1822 umgebaut wurde und dem heutigen Aussehen zu verdanken können. Das Altarbild zeigt die Kreuzigung Jesus Christus. Erschreckend und gleichzeitig erhaben sind die sich  nach außen öffnenden hellen Wolken. Diese Wolken sehen aus wie ein flach liegender Neumond. Mutter Maria sitzt tief vorgebeugt am Fuß des Kreuzes . Wir spüren richtig wie ihr Sohn Jesus am Kreuz gestorben ist in ihrer Haltung. In der Ferne tuscheln zwei Frauen. Das Altarbild aus dem Jahre 1883 ist eine Kopie der Kreuzigungsdarstellung 
des Malers Carl Gottfried Pfannschmidt (geb.1819, gest. 1887), 
dessen Original in der Paulskirche in Schwerin zu sehen ist.

 Herr Winckler erklärte anschließend die Lütkemüller-Orgel aus dem Jahre 1870. 
So erfuhren wir das eine Orgel im Winter tiefer klingt als im Sommer. Anschließend besuchten wir die Figur des segnenden Jesus Christus auf der Rückseite des Friedhofes. 
Die Figur des segnenden Christus wurde 1890 durch Walther von
Thiele-Winckler anlässlich des Todes seines damals erst zweijährigen
Sohnes Hubert aufgestellt. Sowohl Vater als auch Sohn liegen zu Füßen der Statue begraben.
Der segnende Christus ist eine Nachbildung des Originales, das der
Bildhauer Bertel Thorvaldsen  (geb. 1770, gest. 1844) im Jahre 1827 für
die Liebfrauenkirche in Kopenhagen in Form einer Marmorskulptur geschaffen hat.
Wir erfuhren nebenbei von einem katholischen Gast, der schon in Rom beim Papst war, 
dass dort eine ähnliche Jesusfigur (aber vergoldet) steht . 
Dort sind die Füße durch die Berührung der Figur stark abgewetzt.

Zur Kirche

Innenansicht


Altar


Altarbild
  

  Blick zur Empore

   Lütkemüller-Orgel auf der Empore

Im Gespräch

   Gut zugehört


Orgelprospekt


Blick von der Empore

 

  

Herr Philipp erklärt

Auf der Kanzel

Rückseite der Kirche

Auf dem Weg zu Jesus

Am Jesus von Poppentin

   

  

Herr Philipp erklärt diesen Jesus

 

  
Kirche Grüssow

Die älteste Kirche auf dieser Tour ist die Kirche in Grüssow aus dem Jahre 1255.
Der jetzige Turm im Westen der Kirche in Grüssow wurde wahrscheinlich um 1500 mit den Steinen des früheren, noch wesentlich größeren Turmes aus der Entstehungszeit der Kirche von 1255 gebaut.
 Um 1500 ist auch der Anbau der Grabkapelle der Familie von Grüssow auf der Südseite der
Kirche abgetragen und das Südportal verschlossen worden. Die ältesten noch erhaltenen Teile des Bauwerkes bilden zweifellos Nordwand und Ostgiebel. Diese Wände wurden noch in handwerklicher Feinarbeit erbaut.

Herr Philipp lud zuerst seine Gäste in die Kirche. Wir erfuhren etwas zum Altar mit der Kreuzigungsszene, zur hölzernen Taufe aus dem Jahre 1685, die von der Patronatsfamilie von Flotow gestiftet wurde und von der Mondsichelmadonna aus dem 15. Jahrhundert. 

Das Altarbild hat der Maler August Podesta 1841 gemalt. 
Er wurde 1813 in Malchow geboren und starb 1858 in München.

Die Deckeltaufe in der Kirche in Grüssow wurden 1685 von H. Christoph
Wendt, ein zu dieser Zeit in Kogel lebender pensionierter Pastor, und
seiner Ehefrau Maria Jordans gestiftet

Höhepunkt war diesmal das Bild : " Verdammung und Rettung der Sünder" am Eingang. 
Dazu gab es viele Fragen, die Herr Philipp gerne beantwortete.
Abschließend gingen wir um die Kirche, die in den Jahren seit 1255 
viele Um- und den Anbau des Kirchturmes im 19.Jh. erlebte. 
Abschließen lud Herr Philipp seine Gäste zum Kaffee in das Pfarrhaus und zum Besuch der Ausstellung ein.


Kirche Grüssow

Innenansicht


Herr Philipp erklärt den Altar


Altarbild

Erklärung von Kanzel und hölzernen Taufe


Erklärung der Mondsichelmadonna


Frau liebig erklärt die Taufe

Erklärung des Kreuzes

     

 Erklärung der alten Pforte

 

Breite 1,20 m

 

Genau hingeschaut

Was ist hier passiert
Besuch des Pfarrhaus und der Lebensgeschichten-Ausstellung
Abschluss des Tages war ein Gespräch bei Kaffee und Blaubeertorte im Pfarrhaus ,
das zwei Frauen der Gemeinde angerichtet hatten. Ihnen sei Dank.
Anschließend besuchten wir die Ausstellung links neben dem Eingang, wohl zum Thema Taufe.
Später führte Herr Philipp seine Gäste auf den wohl geordneten Dachboden des Pfarrhaus. Nach dem II. Weltkrieg wohnten im Pfarrhaus neben dem Pfarrer mit seiner Familie um 1948 fast 40 Personen hier.
Die Ausstellung zeigt Räume des Pfarrers, einschließlich einer Liste aller Pfarrer ab 1255.
Die Ausstellung zeigt Gegenstände wie einen Waschschüsselständer mit Waschschüssel, die viele aus ihrer Kindheit noch kennen. Eine Mangel zum Bemalen von Tapeten war vorhanden und viele kleine (Wärmflasche) und große (Bett) Einrichtungsteile sind aus der Zeit um 1945 vorhanden und werden gezeigt.
Auch ist eine vollständige Liste der Bewohner nach 1945 vorhanden.

Pfarrhaus Grüssow

Am Kaffeetisch

  Beginn der Führung der Ausstellung

 

 

Im Pfarrerzimmer