Kirche Ankershagen
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Kirchturm seit 1266

Apsis Ostseite
   

Rechte Kirchenschiff des Langhauses

Kreuzrippengewölbe
 

Altar und neugotische Kanzel

Alter Altar "Erweckung des Lazarus" neugotisch
   

Hölzerne Taufe aus dem Jahre 1618

Triumpfkreuz , Korpus Mittelalter, Kreuz jünger
 

Fresko: Kreuzigungszene, Heilige Georg tötet den Drachen

Lütkemüller-Orgel  von 1874 restauriert 1996
 

Barocke Tür mit Inschrift und Anker

Spitzbogenartige Fenster mit Buntglaskreuz
 

Chorraum / Winterkirche

Fresko: Ankershagener Burg, Schutzkreuz
   

Deckenfresko Teilansicht

Fresko: Vorchristliche Gottheit, Schutzkreuz
         

Jesuskopf
Nordseite über geschlossener Pforte
       

Grab Heirich Schliemanns Mutter
Louise Theresa Sophia Schliemann

Pfarrhaus und Wohnhaus Heinrich Schliemann 
heute Museum
   
Die Kirche Ankershagen

Am 01. Mai 2016 feierte die Kirchgemeinde gemeinsam mit dem Bischof Andreas von Maltzahn den 750. Jahrestag
  
der Weihe der Kirche Ankershagen.
Die Kirche hat ein zweischiffiges Langhaus mit einem Kreuzrippengewölbe.
Auf der Westseite befindet der leicht schiefe Turm , der bereits im Jahr 1266 zur Kirche gehörte.
Im Kirchturm befinden sich zwei Glocken aus den Jahren 1730 und 1746.

Das Langhaus hat auf der östlichen Seite freigelegte Fresken.
Die Fresken zeigen von oben nach unten einen Läufer, darunter die Kreuzigungsszene, darunter einen Heiligen oder Priester
sowie den Heiligen Georg , der einen Drachen tötet.

Auf der anderen Seite des Chorbogens sehen wir ein Kreuz mit dem Korpus von Jesus Christus.
Der Korpus stammt aus dem Mittelalter, das Kreuz ist jünger.


Unter dem Kreuz steht eine hölzerne Taufe mit Deckel und einer Inschrift aus der Zeit um 1618.
Daneben sehen wir ein Altarbild aus dem 19.Jh. , das die Erweckung des Lazarus zeigt.

An der Westtür sehen wir ein en Anker sowie eine barocke Inschrift.

Der Chorraum ist durch eine Glaswand mit Glastür abgeschlossen und wird als Winterkirche genutzt.
Die Kreuzrippendecke zeigt die Figuren der vier Evangelisten , einen Hahn und anderes.
Hinter dem kleinen Altar an der Ostseite sehen wir das freigelegte Fresko der Burg Ankershagen,
mehrere sogenannte Schutzkreuze sind sichtbar.
Am Chorbogen sehen wir eine Figur, die eine Figur zeigen, die vorchristlich sein könnte.

Das Langhaus wurde in den letzten Jahren für über 300000 Euro renoviert.

An der Nordseite wurde die zugemauerte Pforte geöffnet. Gefunden wurde ein Jesuskopf.
Die Figur ist heute durch eine kleine Doppeltür gesichert.

Vor dem südlichen Eingang des Langhauses sehen wir das Grab von Heinrichs Schliemanns Mutter.
Der Vater war Pastor in Ankershagen und wohnte im Pfarrhaus , das heute Schliemann-Museum ist.