Das Steintor und das Kalensche Tor in Malchin
Das Steintor
Das Stadtrecht erhielt Malchin vom Herzog von Werle im Jahre 1236.
Das Steintor ist ein Nachbau aus demJahre 1894 und gehört seit dem der Stadt Malchin.
Das ursprüngliche Steintor in Richtung Waren  wurde im 15.Jh mit Vor und Haupttor errichtet.
Hier ist ein Vergleich mit dem Stargarder Tor in Neubrandenburg angebracht.
Das gesamte Steintor wurde im Jahre 1893 wohl trotz Proteste abgerissen.
Der Maler
Fritz Greve  aus Malchin und auch Großherzog Friedrich Franz III
unterstützten den Nachbau des Vortores vom Steintor im Jahr 1894.
Eine Treppe seitlich führt zu einem Raum , der als Raum für Vereine genutzt wird.
Außerdem  besteht die Möglichkeit dort zu Heiraten.
Neben der Stahltreppe haben wir einen heute offenen Fußgängerdurchgang,
der durch eine Tür geschlossen war.
Das Steintor besteht vollständig aus roten Ziegel.
Das Tor ist spitzbogenartig.
Links und rechts haben wir stadteinwärts eine neugotische Spitzbogenblende.
Oben sehen wir in einer Reihe 5 Spitzbogenblenden.
Das Dach auf der Stadtseite ist mit Dachschindeln gedeckt.
Links und rechts haben wir eine treppenartige erhöte Begrenzung.
Seitlich gibt es drei Spitzbogenblenden, die stadtauswärts größer werden.
Alle Spitzbogenblenden des Steintores sind weiß gestrichen.

Steintor
Stadteinwärts

Steintor Oberteil

Steintor
seitlich mit Treppe

Steintor
stadtauswärts

Durchfahrt
Das Kalensche Tor
Das Kalensche Tor in Richtung Teterow und Neukalen  wurde im 15.Jh mit Vor und Haupttor errichtet.
Hier ist ein Vergleich mit dem Stargarder Tor in Neubrandenburg angebracht.
Stadtauswärts sehen wir am oberen Teil des Pultdaches mit dreizehn kleinen Ziertürmchen.
An der Kante Stadtseite sehen wir eine zusätzliche Bogenreihe mit 5 Bögen.
 Darauf befinden sich wiederum  13 kleine Ziertürmchen.
Bei diesen beiden Zierreihen auf dem Pultdach wechchelt ein Türmchen
mit runder Spitze mit einem Dreieck., darauf ein kleines Kreuz.
Das Tor ist spitzbogenartig.
Stadtauswärts haben wir Spitzbogenblenden.
Stadteinwärts haben wir neben dem Haupttor vier mal zwei kleine Spitzbögen auf jeder Seite.
Die oberste Reihe hat sechs Spitzbogenblenden, die unterste Reihe hat fünf  Spitzbogenblenden.
Mittig befindet sich ein Fenster.
Alle Spitzbogenblenden sind weißgestrichen.
Das Kalensche Tor wurde nach dem Ort Kalen heute Alt-Kalen benannt.

Straße zum
Kalensche Tor

Kalensche Tor
stadtauswärts

Kalensche Tor
Pultdach mit Türmchen

Kalensche Tor
stadteinwärts

Kalensche Tor
Seiteneingang
Weitere Bauwerke im alten Stadtkern von Malchin

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Johanniskirche