Die slawische Wallanlage (Slawischer Burgwall)
im Norden von Penzlin auch Grapenwerder Wall genannt
 

Sie erreichen den Grapenwerder Wall von Penzlin aus wenn Sie von der Ampelkreuzung in Penzlin in Richtung Norden Puchower Chaussee über die Brücke des Mühlenbaches gehen und dann nach rechts entlang des Mühlenbaches bis zum Knick nach links gehen.  Rechts sehen sie in der Ferne den Turm der Marienkirche. Weiter führt der Weg nach Nordosten in Richtung einer weiteren Wiese mit Gräben. Wir gehen auf der flachen Wiese weiter. Links befindet sich der Schilfgürtel des Frauentogsee vor einem Mischwald. Rechts sehen wir auf der 59 m hohen Anhöhe das Ziel den Grapenwerder Wall.
Auf Luftbildaufnahmen ist der Höhenwall kreisrund.
Die Wallfläche hat einen Durchmesser von etwa 160 m und wird heute landwirtschaftlich genutzt. Der slawische Wall stammt aus der Zeit zwischen 8. bis 11.Jahrhundert. Der Wall hat über den nahen Feldern und Wiese eine angepasste Höhe von 4 bis 8 m je nach Höhenrückenprofil. Wobei wir im Westen, Süden und Norden die Höhe von etwa 4 m, im Osten eine Höhe bis 8 m haben. Der aufsteigende Wallrand ist mit Bäumen und Büschen bewachsen. Die Wallanlage wird auch als Höhenburg bezeichnet.
Im Nordosten haben wir die Zufahrt zu der Ackerfläche. Dort befand sich die Vorburg mit dem Zugang zur slawischen Burg. Schauen wir über die heutige Einfahrt etwa einen Kilometer nach Nordosten erahnen wir einen weiteren in den Karten eingezeichneten slawischen Burgwall dem Fischerwall unweit des Krucksee. Dieser Wall ist kaum noch erkennbar, denn er wurde durch Landwirtschaft stark abgetragen. Diese Wallanlage wird auch als Niederungsburg bezeichnet. 
Welche Beziehung zwischen den beiden Burgen ist nicht bekannt. Es ist aber anzunehmen das es welche gab.
Ein weiterer Burgwall befindet sich in südlicher Richtung am Ostufer des Großen Penzliner Stadtsee
bei Werder dem Englischen Garten.
Woher kommt der Name Grapenwerder Wall: 
Grapen sind Küchengräte wie z.B. Tonkrüge, Tontöpfe sowie Metalltöpfe . Diese wurden als Scherben  bzw. Reste auf dieser Anlage bei Ausgrabungen bzw. bei landwirtschaftlichen Maßnahmen gefunden.

Burgwalle sind denkmalgeschützte Bodendenkmale.


Grapenwerder Wall aus Westen 
von der Wiese


Grapenwerder Wall aus Westen
   

Grapenwerder Wall
   


Am Wallrand außen


 Auf dem Wall aus Süden

Am Wallrand außen aus Süden

 Am Wallrand außen

 Am Wallrand außen aus Süden

 Am Wallrand außen aus Süden

 Am Wallrand innen nach Süden

 Am Wallrand innen nach Süden

 Am Wallrand innen nach Westen

 Wall innen nach Südwesten

 Am Wallrand innen im Nordwesten

 Am Wallrand innen im Nordwesten

 Am Wallrand innen im Norden

 Am Wallrand innen im Norden

Am Wallrand innen im Südosten

Am Wallrand Kante

 Am Wallrand Kante

 Blick nach Nordost zum Fischerwall