Die Wassermühle in der Stadtmauer von Friedland/Mecklenburg
 




 Die Wassermühle  ist in den östlichen Teil  der Stadtmauer von Friedland/Mecklenburg  eingefügt.
Stadtseitig haben wir ein wunderschönen Fachwerkgiebel, der auf eine Feldsteinmauer aufgesetzt wurde
Die Höhe der Feldsteinmauer beträgt etwa 2 m.
Im Fachwerkgiebel sehen wir übereinander zwei Türen, die zur Annahme des
Getreide und Ausgabe des Mehles, vielleicht auch Schrotes, dienten.
Diese Türen über dem Rundbogentor sind leicht in Richtung Stadt herausgezogen.
Das Dach ist auf der Stadtseite als Satteldach ausgebildet.
Der obere Teil, etwa 1,50 m löinks und rechts vom Dachrist,
wurde um etwa einen Meter herausgezogen.
Darunter befand sich sicherlich eine Seilrolle,
die zum Senken und Heben der Säcke diente.
Je ein kleines Fenster befindet sich links und rechts der Türen.
Neben dem Rundbogentor gibt es einen weiteren einfachen Eingang.

Die stadtabgewandte Seite besteht aus  vollständig geschlagenen Feldsteinen
 und hat vier Fenster mit  dreimal zwei rechteckigen Scheiben.
Der Eingang wurde mit Ziegel irgendwann geschlossen.
Die beiden anderen langen Wände sind als Fachwerkwände  ausgeführt.
in einigen Gefachen wurden rechteckige passende Fenster  eingesetzt.

Die erste Wassermühle wurde bereits in der Stiftungsurkunde von 1244 erwähnt.
Die heutige Wassermühle entstand nach einen Stadtbrand im Jahre 1703,
der Friedland fast  vollständig vernichtete.
Im Jahr 1710 wurde der Grundstein dieser Wassermühle gelegt.
Umbauarbeiten ergaben das heutige Aussehen.
Der stadtabgewandte Giebel entstand um 1850 .

Die Wassermühle ist wohl vollständig saniert.

Weitere Informationen finden wir auf folgender Homepage: www.wassermuehle-friedland.de