Die Mühle in Röbel/Mecklenburg

Das genaue Erbauungsjahr der jetzigen Holländerwindmühle ist nicht bekannt. 
Die Familie Bonneval, ehemaliger Besitzer, sagt um 1805. Wann dort Vorgängermühlen standen ist nicht bekannt. Bekannt ist aber das dort bereits im 16.Jh. dort einer Mühle stand.
Im Jahre 1929 wurde die Mühle an das Jugendherbergswerk verkauft. 
Der Sohn der Familie Bonneval, auch ein Müller, besaß bereits in Röbel eine
 moderne elektrische Mühle - die Walzenmühle in Röbel. Das Gebäude die steht noch in der Bahnhofstraße als ungenutztes Gebäude. Die Walzenmühle war bis 1994 in Betrieb.
 Als Herberge wurde die Mühle bis zur Wende 1990 genutzt. 
Weitere Gebäude wie Sanitärbaracke, Küche und Wohnung
 des Herbergsleiters standen auf dem Gelände. 
Die Nebengebäude wurden abgerissen. Die Restaurierung kostete 360 000 Euro. 
Die gesamte Außenhaut wurde mit Holzschindeln aus kanadischer Rotzeder erneuert, 
eine neue Haube mit Flügeln aufgesetzt, wobei sich die Flügel nicht mehr drehen können.
 Im Inneren wurden marode Balken aus Eichen und Kiefern erneuert.  
Die Mühle hat einen achteckigen Grundriss und viergeschossigen Ausbau.
Auf dem Burgberg stand eine Burg des Fürsten von Werle, 
die 1466 nicht mehr genutzt wurde und geschleift wurde.

Der Verein BNH "Müritz-Elde" betreut die Mühle.
In der Mühle sehen Sie Dinge aus dem Leben in einer Mühle, auch eine Trogmühle.
In den Etage werden Verschiedene Ausstellungen, insbesondere Fotografie,
Grafik und Plastik gezeigt.

Infos von Frau Liebig von Verein BNH "Müritz-Elde"



Mühlenausstellung


Trogmühle


Drehkranz

Walzenmühle
Walzenmühle Außenansicht