Burgwall bei  Prillwitz an der Lieps / Gemeinde Hohenzieritz
   

Südöstlich der Kirche hinter dem Friedhof liegt der nördliche Teil des  Burghügel.
Die Burg auf dem etwa 12 m hohen Burghügel wurde  im 12.- 13.Jh.durch die  Familie von Peccatel errichtet. 
Es ist anzunehmen das die Familie von Peckatel damalige Schreibweise Peccatel)  ihre Burg auf einer slawischen Wallanlage errichtete. Zu der Zeit gehörte der Ritterfamilie von Peckatel neben Prillwitz, Hohenzieritz auch die Burg bei Weisdin. Der Name Peccatel stammt wohl aus slawischer Zeit. Die ritter von Peccatel gehörten zur hiesigen Ritterschaft. Die von peckatel starben auf Weisdin im 18.Jh. aus. Von Peckatel auf Weisdin hatten nur Töchter.
Die Burg wurde bis zum 16. bis 17.Jh. genutzt. Vielleicht war der 30.jährige Krieg das Ende der Burg. 
Viele Orte wurden im 30.jährigen Krieg entvölkert und oder zerstört.
Gehen wir in Richtung Lieps finden wir rechts vor dem Jagdschloss, das zur Zeit renoviert wird, mit seinem Park einen Weg der nach Süden führt. Etwa 30 m weiter führt ein Weg an der südlichen Kante aufwärts auf den Burghügel. Links sehen sie in der Tiefe den etwa 5-7 m tiefen Burggraben,
dahinter befindet sich der vollständige südliche Vorwall.
Diesen Wall werden wir später begehen. 

Auf der Ebene angekommen sehen wir Reste eines Mauerwerkes. Es handelt sich um etwa 10 Feldsteine eines Gebäudes. Auf der Fläche von etwa 40 mal 70 m um runden wir die Burgfläche. Den Graben und den Vorwall finden wir im Süden bis Südwesten. Auf der Nordseite, wo heute der Friedhof von Prillwitz liegt fehlt der Wall mit dem Graben. 
Der wurde wohl abgetragen. Weiter im Nordwesten wir wohl die Vorburg gestanden haben. Heute befinden sich dort zwei Erhebungen. Im Osten auf der Parkfläche des Jagdschlosses fehlt vollständig der Vorwall mir dem Graben. Ab 1840 gab es auf dem Burgwall ein Aussichtspunkt. Der Blick wird herrlich gewesen über die Lieps und den Tollensesee gewesen sein. Die letzten Reste sind um 1950 entfernt worden. 
Sicher verbinden wir die Lieps gleich dem slawischen Heiligtum Rethra. Inwieweit auch dieser Burgwall eine zeitliche Verbindung zu Rethra hatte,  ist nicht geklärt. 
Aber Beispiele wie z.B. die Kirche in Schloen zeigen, dass häufig auf einem slawischen Heiligtum oder Ort im 12.Jh. und später durch eine deutsche Burg überbaut wurde. Auf dem Hügel gibt es wenige Mauerreste. 
Wir gehen nach dem Abstieg auf dem südlichen Damm nach Westen. Am äußersten westlichen Rand finden wir auf der Anhöhe Feldsteine, die vielleicht von einem vorgelagerten Turm oder Gebäude stammen könnten.

Der Ort Prillwitz wurde 1244 urkundlich erwähnt, erste Nachweise der Burg gab es 1286. Siecher ist das die Region bereits vor 1244 besiedelt war.



Burgwall  vom Friedhof

Burgwall  vom Friedhof

Burgwall  vom Friedhof


Burgwall  vom Friedhof


Burgwall  vom Friedhof


Weg rechts auf den Burgwall


Ansicht der Vorburg


Ansicht der Vorburg


Ansicht der Vorburg


Ansicht der Vorburg


Ansicht südlichen Wall und Graben

Ansicht südlichen Wall und Graben


Ansicht südlichen Wall und Graben


Ansicht südlichen Wall und Graben

Ansicht südlichen Wall und Graben


Weg auf den Burgwall


Feldsteine auf dem Burgwall

Feldsteine auf dem Burgwall

Feldsteine auf dem Burgwall

Am Burgrand

Steine auf dem Burgwall

Steine auf dem Burgwall

Auf dem Burgwall

Auf dem Burgwall

Auf dem Burgwall

Steine auf dem Burgwall

Steine auf dem Burgwall

Steine auf dem Burgwall

Blick nach Süden in den Wallgraben

Auf dem Burgwall

Blick nach Südwesten in den Burggraben

Auf dem Burgwall

Blick nach Westen

Blick bergab

Bergab den Weg

Blick nach Süden über den Graben

Blick nach Süden über den Graben

Den Weg bergab

Den Weg bergab

Blick in den südlichen Graben

Bergab

Zum südlichen Wall

Stein am südlichen Wall

Blick zur Hauptburg

Der südliche Wall

Blick in den Burggraben

Auf dem südlichen Wall

Auf dem südlichen Wall

Steine auf dem Wall

Steine auf dem Wall

Steine auf dem Wall

Blick in den Graben nach Osten
 

Blick zur Hauptburg bergauf nach Osten

  Blick zum Burggraben

Blick zum Burgwall
Burgwall Winter 2014